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Air Berlin: Wöhrl gibt Angebot für ''gescheiterte'' Airline ab

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Wöhrl macht Angebot für Air Berlin  

Bundesregierung lehnt Kompletterwerb ab

19.08.2017, 17:10 Uhr | dpa-AFX

Air Berlin: Wöhrl gibt Angebot für ''gescheiterte'' Airline ab. Die Fluggesellschaft Air Berlin hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nun hat der nürnbergische Unternehmer Wöhrl ein Kaufgebot abgegeben.  (Quelle: dpa/Britta Pedersen)

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nun hat der nürnbergische Unternehmer Wöhrl ein Kaufgebot abgegeben. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

Der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl will die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin AIR BERLIN PLC    EO -,25 Aktie übernehmen. Über eine Münchner Kanzlei gab seine Vermögensverwaltung Intro-Verwaltungs GmbH ein formelles Angebot ab. Doch die Bundesregierung lehnt ab.

Ziel der Offerte sei es, die Air Berlin-Gruppe als Ganzes zu erhalten und als unabhängige Fluggesellschaft fortzuführen, teilte Wöhrls Unternehmen mit. Für sein Vorhaben habe er Rückendeckung von weiteren "Partnern mit hoher Fachkompetenz" sowie Finanzinvestoren.

Diese Gruppe habe schon seit Jahren Interesse an einer Beteiligung an Air Berlin signalisiert, sei jedoch nicht zu Sondierungsgesprächen eingeladen worden. Vom Insolvenzantrag der Airline habe man erst aus den Medien erfahren.

Machnig: "Modell als eigenständige Airline gescheitert"

Die Bundesregierung erteilte dem Übernahmemodell des Unternehmers Hans-Rudolf Wöhrl für den Kompletterwerb der insolventen Air Berlin jedoch eine Absage. "Das Modell Air Berlin als eine eigenständige Airline ist ja gescheitert", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) dem InfoRadio des rbb. Dies aber ist das Ziel, das Wöhrl und seine Partner mit ihrer Übernahmeofferte verfolgen.

Machnig dagegen führte an, man müsse zur Kenntnis nehmen, dass die Fluggesellschaft mehrere Partner brauche, um dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern eine längerfristige Perspektive bieten zu können. Diese Zielsetzung müsse Vorrang haben. Gesucht würden nun geeignete Partner dafür.

Wöhrls Firma zweifelte allerdings an Aussagen der Bundesregierung und der Leitung von Air Berlin, wonach der Rückzug des Großaktionärs Etihad überraschend gekommen sei und im Interesse der Passagiere kurzfristig eine Bürgschaft des Bundes über 150 Millionen Euro gegeben werden müsse. Vielmehr deute manches darauf hin, dass von langer Hand eine einseitige Strategie zugunsten der Lufthansa  LUFTHANSA AG VNA O.N. Aktie entwickelt worden sei, kritisierte Wöhrls Unternehmen.

Machnig: Ryanair-Chef kann sich melden

Diesen Vorwurf, den auch Ryanair-Chef Michael O'Leary erhoben hatte, wies Machnig als "nun wirklich abwegig" zurück. Die Bundesregierung sei erst am späten Freitagabend über die Probleme informiert worden und auch die anderen Akteure, etwa bei Air Berlin selbst, seien nach seinem Eindruck überrascht worden, dass der bisherige Partner Etihad der deutschen Airline den Geldhahn zugedreht habe.

Wenn Ryanair-Chef O'Leary interessiert sei, etwas zur Lösung beizutragen, könne er sich melden. "Ich bin gerne zu Gesprächen bereit", bot Machnig an. Über das Interesse Wöhrls an Air Berlin hatten zunächst die "Nürnberger Nachrichten" berichtet. Zu Details der Offerte wollte Wöhrl zunächst keine Angaben machen. Der deutsche Branchenprimus Lufthansa will sich einen Großteil der Flugzeuge von Air Berlin sichern und drückt bei den Verhandlungen aufs Tempo.

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