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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Schluss: Fester Euro und Jackson Hole bremsen die Kurse

23.08.2017, 18:08 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der feste Euro hat zur Wochenmitte die Kurse am deutschen Aktienmarkt im Zaum gehalten. Nach kräftigen Zugewinnen vom Vortag gab der Dax wieder um 0,45 Prozent auf 12 174,30 Punkte nach. Der Eurokurs stieg am Mittwochnachmittag erneut über die Marke von 1,18 US-Dollar. Auch ein überraschend starker Anstieg des deutschen Einkaufsmanagerindex für die Industrie im August hob die Laune der Anleger nicht.

Zudem überwog vor dem Beginn der Notenbankkonferenz am Donnerstag in Jackson Hole in den USA die Zurückhaltung an den Aktienbörsen. "Die Zentralbanker werden dort untersuchen, ob die niedrige Inflation ein Problem darstellt und wie darauf reagiert werden kann", schrieb Jochen Stanzl von CMC Markets in einem Marktkommentar.

Der MDax gab um 0,11 Prozent auf 24918,87 Punkte nach und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,31 Prozent auf 2267,70 Zähler. Der EuroStoxx50 schloss 0,49 Prozent niedriger bei 3438,63 Punkten.

UMSATZWARNUNG VON WPP DRÜCKT AUF MEDIENAKTIEN

Ein verdüsterter Umsatzausblick des britischen Werbekonzerns WPP ließ bei den Medientiteln wieder Ängste vor einem schwachen Branchenumfeld hochkochen. So knickten die Papiere von ProSiebenSat.1 als Dax-Schlusslicht um 3,7 Prozent ein. Die Aktien des Konkurrenten RTL fielen um 1,6 Prozent und Axel Springer um 1,4 Prozent. Papiere des Werbedienstleisters Ströer rutschten um 2,7 Prozent an das MDax-Ende.

Aktien von K+S profitierten von abermaligen Spekulationen über ein Interesse eines Finanzinvestors und gewannen an der MDax-Spitze 4,4 Prozent. Händler verwiesen auf einen Pressebericht, wonach der aktivistische Hedgefonds Elliott ein Auge auf den Dünger- und Salzkonzern geworfen haben soll.

ANALYSTENSTUDIE BELASTET UNIPER UND INNOGY

Abstufungen durch die kanadische Investmentbank RBC Capital sorgten bei den Aktien von Versorgern für Kursbewegungen. RBC-Analyst John Musk hatte Uniper von "Outperform" auf "Sector Perform" gesenkt und Innogy von "Sector Perform" auf "Underperform" abgestuft. Uniper verloren daraufhin 1,3 Prozent und Innogy 1 Prozent.

Positiv äußerte sich Musk dagegen über die beiden Stromerzeuger im Dax, RWE und Eon. RWE legten nur leicht um 0,2 Prozent zu, Eon fielen um 0,7 Prozent. RWE sind seit Jahresbeginn bereits um rund 76 Prozent gestiegen und Eon um mehr als 40 Prozent.

Die Aktien von TAG Immobilien <DE00083035 04> reagierten mit einem Minus von 1 Prozent auf die Kapitalpläne des Unternehmens. Die Immobiliengesellschaft hat sich mit einer fünf Jahre laufenden Wandelanleihe im Volumen von 277 Millionen Euro frisches Geld beschafft.

SPEKULATION UM DEMBELE TREIBT BVB AUF 16-JAHRESHOCH

Spanische Medienspekulationen um einen baldigen Wechsel des Offensivspielers Ousmane Dembele von Borussia Dortmund zum FC Barcelona für 130 Millionen Euro trieben den BVB-Kurs um 2,6 Prozent auf den höchsten Stand seit 16 Jahren.

Zooplus büßten am SDax-Ende 5,5 Prozent ein. Der Analyst Lars Dannenberg von Hauck & Aufhäuser verwies vor allem auf einen zunehmenden Wettbewerb unter den Online-Händlern von Haustierbedarf. Der stärkste Kontrahent von Zooplus dürfte Amazon bleiben.

Die Papiere von RIB Software kletterten nach einer Kaufempfehlung durch das Analysehaus Warburg Research um 6,5 Prozent an die Spitze des TecDax. Nach einer Verkaufsempfehlung des Analysehauses Hauck & Aufhäuser brachen Adva-Titel am TecDax-Ende um 7,7 Prozent ein. Analyst Robin Brass befürchtete, dass der Adva-Schlüsselkunde Amazon wohl zum Konkurrenten Ciena gewechselt sei - auch wenn es dafür noch keine Bestätigung gebe. Damit verliere der Netzwerkausrüster etwa 40 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr.

EUROKURS STEIGT ERNEUT ÜBER 1,18 US-DOLLAR

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,18 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,01 Prozent auf 141,48 Punkte. Der Bund-Future stieg am frühen Abend um 0,4 Prozent auf 164,77 Punkte. Für einen Euro wurden 1,1805 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1799 (Dienstag: 1,1771) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8475 (0,8495) Euro./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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