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Zypries gegen Diesel-Aus: Zu unrecht "in Generalverschiss geraten"

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Zypries gegen Diesel-Aus  

Zu unrecht "in Generalverschiss geraten"

26.08.2017, 13:02 Uhr | dpa

Zypries gegen Diesel-Aus: Zu unrecht "in Generalverschiss geraten". Wegen zu hoher Schadstoffwerte ist der Dieselmotor in die Kritik geraten. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Wegen zu hoher Schadstoffwerte ist der Dieselmotor in die Kritik geraten. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

In der Schadstoffdebatte hat sich Brigitte Zypries (SPD) klar gegen ein Aus für Dieselmotoren ausgesprochen. An der ganzen Debatte hätten aber auch die Hersteller selbst Schuld, so die Wirtschaftsministerin.

Der Dieselantrieb sei zu unrecht "in Generalverschiss geraten", so Zypries beim Tag der offenen Tür der Bundespressekonferenz in Berlin. Für saubere Antriebsarten der Zukunft kann sie sich eine Weiterentwicklung des Dieselmotors vorstellen.

Auf die Frage, ob sie angesichts der Grünen-Forderung nach einem Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor bis 2030 als Bedingung für eine Regierungsbeteiligung überhaupt eine Koalitionsoption mit den Grünen sehe, sagte Zypries: "Das Wesen der Koalitionsverhandlungen ist, dass man Positionen räumt, die man im Wahlkampf gehabt hat. Insofern glaube ich, dass wir noch alle Chancen haben, da auch mit den Grünen überein zu kommen."

Brigitte Zypries ist klar gegen ein Diesel-Aus (Quelle: dpa/Michael Kappeler)Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hält den Dieselmotor für zukunftsfähig. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Lieber Diesel hochhalten, statt ihn zu verteufeln

Der Dieselmotor habe einen geringen CO2-Ausstoff, Stickoxide würden in der neuesten Entwicklungsstufe durch Zuführung von Harnstoff weitgehend neutralisiert, sagte Zypries. Deswegen werbe sie dafür, dass Autoindustrie und Politik gemeinsam die Haltung verträten: "Jetzt verteufelt nicht den Diesel, sondern haltet ihn hoch und entwickelt ihn lieber weiter."

Die Autounternehmen hätten mit ihrem Betrug bei der Abgasreinigung für einen Glaubwürdigkeitsverlust der gesamten deutschen Wirtschaft gesorgt, kritisierte Zypries. "Das ganze Made in Germany ist ja irgendwie so ein bisschen angeknackst dadurch in der Wahrnehmung." Dies müssten die Autounternehmen bereinigen – am besten, indem "sie ordentliche, saubere Antriebe produzieren". Dabei könne es nicht nur um den Elektroantrieb gehen, sondern generell um alternative Antriebe wie etwa auch einen Kunsttreibstoff, Gas oder Wasserstoff.

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