Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Wirtschaft - Putin: Dialog im Nordkorea-Konflikt nur ohne Vorbedingungen möglich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Putin: Dialog im Nordkorea-Konflikt nur ohne Vorbedingungen möglich

01.09.2017, 11:54 Uhr | dpa-AFX

SEOUL/MOSKAU (dpa-AFX) - Im Konflikt um das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas sieht der russische Präsident Wladimir Putin keinen Nutzen darin, größeren Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. "Man muss die Probleme der Region mit einem direkten Dialog aller interessierten Länder lösen, ohne jede Vorbedingungen", sagte Putin nach Angaben russischer Agenturen in einer Erklärung, die in der Nacht zum Freitag vom Kreml verbreitet wurde. Alle Versuche, Pjöngjangs Programme mit Druck zu stoppen, hätten "keine Perspektive".

Putin warnte, die derzeitige Lage auf der koreanischen Halbinsel drohe in einen "Konflikt größeren Ausmaßes" auszuarten. Nordkorea hat in den vergangenen Tagen mit einer Reihe von Raketentests und Drohungen für neue Spannungen gesorgt.

Putins Forderung nach einem bedingungslosen Dialog steht im Gegensatz zur Haltung von US-Präsident Donald Trump. Nach einem neuerlichen Test mit einer Mittelstreckenrakete durch Nordkorea am Dienstag warnte Trump, "alle Optionen" lägen auf dem Tisch. Auf Twitter schrieb er: "Reden ist nicht die Antwort." Pjöngjang hatte den Raketentest als Reaktion auf amerikanisch-südkoreanische Militärmanöver bezeichnet.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Test als "empörend" - äußerte sich allerdings nicht zu neuen Sanktionen. Japans Regierungschef Shinzo Abe und Südkoreas Präsident Moon Jae In hatten jedoch erklärt, in Zusammenarbeit mit den USA auf neue Sanktionen des höchsten UN-Gremiums gegen die diplomatisch isolierte Führung in Pjöngjang hinwirken zu wollen. Tokio kritisierte den Test als "beispiellos ernsthafte" Bedrohung.

Im Fall eines von den USA geplanten Waffengangs im Nordkorea-Konflikt kann Washington nach Darstellung von Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) nicht auf die automatische Bündnispflicht Deutschlands zählen. Deutschland stehe zwar zu allen seinen Nato-Verpflichtungen, der Fall Nordkorea sei jedoch "möglicherweise anders gelagert", sagte er am Donnerstag in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Die Bundesrepublik sei "nicht alleine" mit ihrer Auffassung, dass der Korea-Konflikt mit friedlichen Mitteln gelöst werden müsse.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Rabattz - Jetzt 15% Rabatt sichern!
auf teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017