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Notenbanker Nowotny will Euro-Aufwertung nicht dramatisieren

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Europäische Zentralbank  

Notenbanker Nowotny will Euro-Aufwertung nicht dramatisieren

01.09.2017, 14:16 Uhr | dpa-AFX

Notenbanker Nowotny will Euro-Aufwertung nicht dramatisieren. Er steigt und steigt und steigt: Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen Monaten an Wert gewonnen.  (Quelle: dpa/Daniel Reinhardt)

Er steigt und steigt und steigt: Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen Monaten an Wert gewonnen. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa)

Die jüngste Aufwertung des Euro ist aus Sicht von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny kein Drama. Seit der Einführung des Euro habe es hohe Schwankungen gegenüber dem US-Dollar gegeben, sagte Nowotny am Freitag auf einer Konferenz im österreichischen Alpbach.

Die Aufwertung sei nichts Außergewöhnliches

Zeitweise sei ein Euro weniger als ein Dollar wert gewesen, teilweise seien es bis zu 1,60 Dollar gewesen. "Wir sind nun ungefähr dort, wo wir waren, als der Euro eingeführt wurde", sagte der Notenbankchef Österreichs mit Blick auf den aktuellen Eurokurs von etwa 1,19 Dollar.

"Deswegen würde ich das nicht überinterpretieren oder dramatisieren", sagte Nowotny, der als österreichischer Notenbankchef auch Mitglied im geldpolitischen Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) ist. Der Euro reagierte auf die Äußerungen mit Kursgewinnen und stieg wieder über die Marke von 1,19 US-Dollar. Nowotny ist der erste ranghohe Notenbanker, der sich zu der jüngsten Euro-Aufwertung direkt äußert. Zum US-Dollar hat der Euro seit Jahresbeginn 13 Prozent aufgewertet, zu anderen wichtigen Währungen meist schwächer.

Aufwertung kann aber Folgen nach sich ziehen

Folgen einer dauerhaften Aufwertung können ein schwächeres Wirtschaftswachstum und eine geringere Inflation sein. Vor allem Letzteres könnte der EZB Kopfschmerzen bereiten, da sie ihr Preisziel von knapp zwei Prozent trotz einer extrem lockeren Geldpolitik seit Jahren nicht erreicht hat. Dabei scheint eine weniger lockere Ausrichtung früher oder später unumgänglich, da sich die EZB in ihrem Wertpapierkaufprogramm bald mit Engpässen konfrontiert sieht.

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