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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Schluss: Etwas schwächerer Eurokurs stützt Erholung

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Schluss: Etwas schwächerer Eurokurs stützt Erholung

01.09.2017, 18:21 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag an seine Erholung seit der Wochenmitte angeknüpft. Für Rückenwind sorgten positive Signale zum Zustand von Chinas Industrie sowie ein nach seinem jüngsten Höhenflug zumindest wieder etwas schwächerer Eurokurs. Der Dax schloss 0,72 Prozent im Plus bei 12 142,64 Punkten. Nach dem Kursrutsch in der ersten Wochenhälfte infolge gestiegener geopolitischer Spannungen nach einem Raketentest Nordkoreas dämmte der deutsche Leitindex seinen Wochenverlust damit auf 0,21 Prozent ein.

Für den Index der mittelgroßen Unternehmen MDax ging es am Freitag um 0,62 Prozent auf 24 826,98 Zähler nach oben und der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,80 Prozent auf 2310,99 Punkte.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,65 Prozent auf 3443,88 Punkte vor. Der CAC-40 -Index in Paris stieg ähnlich deutlich. Der Londoner FTSE 100 legte indes nur leicht zu.

EURO GIBT NACH US-DATEN ETWAS NACH

In China hatte sich die Stimmung bei kleineren und privaten Industriebetrieben im August besser entwickelt als von Experten erwartet. Aus den USA folgten dann am Nachmittag durchwachsene Konjunkturdaten. So war die Stimmung in der US-Industrie im August auf ein Mehrjahreshoch gestiegen. Allerdings hatten auf dem Arbeitsmarkt die Beschäftigungszahl sowie die Löhne und Gehälter weniger als erwartet zugelegt. Helaba-Experte Ralf Umlauf sieht den amerikanischen Arbeitsmarkt aber "ungeachtet der Enttäuschung in einer soliden Verfassung", welche für eine wachsende Wirtschaft spreche.

Der Euro geriet nach den US-Daten unter Druck und kostete zuletzt 1,1879 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1920 (Donnerstag: 1,1825) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8389 (0,8457) Euro.

LUFTHANSA-RALLY GEHT WEITER - VW AUCH GEFRAGT

An der Spitze des Dax stiegen die Aktien der Lufthansa nach einem positiven Kommentar des US-Analysehauses Bernstein Research um 3,27 Prozent auf 21,76 Euro. Das bedeutete den höchsten Stand seit rund 10 Jahren. Die Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin liefere Rückenwind, erklärte Analyst Daniel Roeska. Hinter der Lufthansa folgten die Papiere des Chipkonzerns Infineon mit einem Plus von mehr als 2 Prozent.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW ) gewannen fast 1 Prozent. Zuvor war eine Klage des Bundesstaates Wyoming wegen Verstößen gegen Umweltgesetze vom zuständigen Richter Charles Breyer in San Francisco abgewiesen worden. Zudem erzielten die Wolfsburger auf dem US-Markt im August ein deutliches Verkaufsplus.

KURSEXPLOSION KÖNNTE MEDIGENE VOR TECDAX-ABSTIEG BEWAHREN

Im MDax setzten die Papiere des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich ihre Rekordrally mit einem Plus von rund 3 Prozent fort. Überflügelt wurden sie von den im TecDax notierten Aktien des Biotech-Unternehmens Medigene. Diese bauten ihr kräftiges Vortagesplus aus und schnellten um rund 12 Prozent nach oben. Anleger erhoffen sich Einiges von einer Immuntherapie-Branchenkonferenz in den USA. Zudem könnte der Kurssprung den von Experten erwarteten Abstieg aus dem TecDax verhindern.

Auf Platz zwei im TecDax folgten die Aktien von SMA Solar mit einem Anstieg um 5,46 Prozent. Die Papiere des Solarzulieferers schritten damit auf dem höchsten Niveau seit August des Vorjahres weiter voran.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,13 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,02 Prozent auf 141,88 Punkte zu. Der Bund-Future verlor 0,20 Prozent auf 164,89 Punkte./mis/jha/

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

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