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Wirtschaft - Aktien Europa Schluss: Hoffnung auf Zinspause in USA stützt die Kurse

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Aktien Europa Schluss: Hoffnung auf Zinspause in USA stützt die Kurse

01.09.2017, 18:25 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkten ist am Freitag der Start in den Börsenmonat September geglückt. So stieg der EuroStoxx 50 um 0,65 Prozent auf 3443,88 Punkte. Damit konnte der Eurozone-Leitindex die Verluste vom Wochenanfang ausbügeln und verbuchte für die Woche ein kleines Plus von 0,16 Prozent. Beobachter wiesen aber darauf hin, dass der Anfang Mai begonnene Abwärtstrend nach wie vor intakt sei.

Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht im August stützte am Nachmittag die Hoffnung vieler Anleger, dass sich die US-Notenbank Fed mit weiteren Zinserhöhungen erst noch zurückhalten könnte. Die Zunahme der Beschäftigung blieb ebenso hinter den Erwartungen zurück wie der Anstieg der Stundenlöhne. "Insofern dürfe es (...) nicht zu einer Forcierung der Zinserwartungen bezüglich der Fed kommen", urteilte der Volkswirt Ralf Umlauf von der Helaba.

Der CAC-40 stieg am Freitag in Paris um 0,74 Prozent auf 5123,26 Zähler. Auch der französische Leitindex erzielte damit am letzten Handelstag der Woche noch ein Plus von 0,37 Prozent für die Börsenwoche. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,11 Prozent auf 7438,50 Punkte nach oben.

Klarer Spitzenreiter im EuroStoxx50 waren die Aktien von Vivendi. Mit einem Plus von gut 5 Prozent stiegen sie auf den höchsten Stand seit Ende Juni. Der Medienkonzern sieht sich dank einer Erholung im Geschäft mit dem Bezahlfernsehen auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Zuletzt sorgte auch das Musikgeschäft für Rückenwind.

Anteilsscheine von Airbus stiegen um 1 Prozent. Der europäische Flugzeugbauer wird ab dem 18. September im Aktienindex Stoxx 50 enthalten sein. Zudem hatte sich am Freitag die US-Investmentbank Merrill Lynch positiv zu den Papieren geäußert.

Der britische Telekommunikationskonzern BT Group fliegt wie von Experten erwartet aus dem Aktienindex Stoxx 50. Die Aktie zählte mit einem Abschlag von 1,4 Prozent zu den größten Kursverlierern im FTSE 100 Index.

In Stockholm fielen die neuen Finanzziele des Nutzfahrzeugherstellers Volvo auf fruchtbaren Boden: Die Aktien zogen um mehr als 7 Prozent an. Fortan will Volvo eine operative Gewinnmarge von mehr als zehn Prozent erreichen.

Branchenseitig hatten in Europa die Aktien aus dem Bergbausektor mit plus 1,47 Prozent die Nase vorn. Leicht nach unten ging es dagegen für Immobilienwerte.

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