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Börse: Die Expertentipps für eine Jahresendrally 2017

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Dax-Korrektur und Wall-Street-Rekorde  

Die Expertentipps für eine Jahresendrally 2017

01.09.2017, 19:22 Uhr | Thomas Badtke, t-online.de

Börse: Die Expertentipps für eine Jahresendrally 2017. Die Expertentipps für eine Jahresendrally 2017 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/stevanovicigor)

Experte: "Chancen auf Jahresendrally stehen sehr gut" (Quelle: stevanovicigor/Thinkstock by Getty-Images)

Seit seinem Allzeithoch im Juni hat der Dax rund sieben Prozent eingebüßt. Reicht diese Korrektur, um schon eine Jahresendrally einzuläuten? Auf was sollten Anleger jetzt achten? Analysten-, Markt- und Börsenexperten liefern t-online.de die Antworten.

Im Juni klopft der deutsche Börsenleitindex Dax an der 13.000-Punkte-Marke an. Er markiert bei 12.951,50 Zählern sein Allzeithoch und damit ein Aufschlag von etwa zwölf Prozent zum Jahresauftakt. Mittlerweile notiert der Dax wieder um 12.100 Punkte, lag sogar zeitweise unter der psychologisch wichtigen 12.000er-Marke. Und obwohl die Stimmung der Börsianer hierzulande derzeit reserviert und zurückhaltend ist, hoffen Anleger auf eine Rückkehr der Hausse noch 2017.

Allzeithoch von knapp unter 13.000 Punkten möglich

"Eine Jahresendrally gibt es in jedem Jahr", sagt auch Börsenexperte Daniel Saurenz vom Frankfurter Analystenhaus Feingold Research "Es ist nur die Frage, von welchem Niveau aus sie startet." Saurenz glaubt, dass der Dax noch Rückschlagpotenzial bis etwa 11.500 Punkte hat. "Dann sollte die Korrektur aber beendet sein und der Leitindex zum Jahresende wieder in Richtung seines Allzeithochs von knapp unter 13.000 Punkten laufen können."

Experte: "Chancen auf Jahresendrally stehen sehr gut"

Ähnlich sieht es auch Marco Herrmann, Geschäftsführer der Fiduka-Depotverwaltung: "Die Chancen auf eine Jahresendrally stehen sehr gut – wie in den meisten Jahren davor auch –, gerade weil der Markt korrigiert und auf einem niedrigeren Niveau liegt." Auf lange Sicht betrachtet, seien die Sommermonate an den Börsen in der Regel eher mau. "Der September ist statistisch betrachtet, der schwächste Monat im Jahr", führt Herrmann aus, "im Winterhalbjahr läuft es dafür umso besser – meist ab Oktober bis März oder teilweise April."

Mehrere Gründe haben Stand des Dax konsolidiert

Auch Herrmann zufolge hat der Dax in diesem Jahr noch das Potenzial, an sein Allzeithoch aus dem Juni heranzukommen. Drei Gründe haben ihn seitdem konsolidieren lassen: der zunehmend schwächere US-Dollar und der dadurch stärkere Euro, der vor allem die exportlastigen Werte belastet; die früher als erwartet von der Europäischen Zentralbank befeuerte Diskussion um einen Ausstieg aus den milliardenschweren Anleihekäufen; und die anhaltenden Machtspielchen Nordkoreas.

Alle Börsenaugen richten sich auf die USA

Die politische Unsicherheit durch einen sichtlich angeschlagenen US-Präsidenten Donald Trump, inklusive Rücktritts- und Ablösungsdiskussionen, bestehen dem Fiduka-Chef zufolge weiterhin. "Allerdings haben politische Börsen kurze Beine", sagt er. Statt eines Kurseinbruchs könne ein politischer Wechsel in den USA aber auch die Rekordhausse an der Wall Street weiter befeuern.

Die stark gelaufene Wall Street, die bisher nicht korrigiert hat, sieht Markus Reinwand, Aktienstratege bei der Helaba, als ernstzunehmendes Risiko für eine Jahresendrally 2017: "Die hohe Bewertung der US-Aktien ist einer der größten Risikofaktoren, das Damoklesschwert für die künftige Dax-Entwicklung", hebt er hervor. "Aufgrund ihrer Leitbörsenfunktion würde eine Korrektur an der Wall Street auch hierzulande die Kurse belasten."

Das Kursziel der Helaba für den Dax liegt zum Jahresende auch deshalb nur bei 12.000 Punkten. Reinwand rät Anlegern deshalb dazu, die Füße erst einmal still zu halten, weiter abzuwarten: "Der September ist statistisch gesehen der schwächste Börsenmonat des Jahres. Wenn es im September am deutschen Aktienmarkt noch weiter abwärts gehen sollte, wäre die Wahrscheinlichkeit einer anschließenden Jahresendrally 2017 natürlich höher."

Research-Experte: "Nicht zu lange warten"

Auch für Fiduka-Geschäftsführer Herrmann und Feingold-Research-Experte Saurenz besteht noch kein Grund zur Eile: "Den perfekten Einstiegszeitpunkt gibt es sowieso nicht", sagt Saurenz. Aber es gilt: "Der Anleger muss den Moment, wo die Rally startet, verstehen, ihn nutzen und darf dann nicht zu lange warten." Herrmann rät dazu, den "September vielleicht noch verstreichen" zu lassen. Er empfiehlt für eine Jahresendrally:

Tipp 1: Auf die bisherigen Gewinner setzen: "Unternehmen, die ein bestimmtes Kursmomentum haben, laufen auch weiter gut."

Tipp 2: Langfristig investieren: "Mindestens fünf Jahre mitbringen, um eine gute Chance zu haben, nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen zu müssen."

Tipp 3: Über einen Sparplan nachdenken: "Sparplan ja, weil er Disziplin einfordert, regelmäßig in Aktien zu investieren."

Saurenz rät Anlegern, "dann einsteigen und mutig werden, wenn das Geschrei von Krise, Korrektur, Crash am größten ist. Dann sollte man zugreifen. Vielleicht passiert das bereits im September, vielleicht auch erst im Oktober." Seine drei Regeln lauten:

Regel 1: Auf die Psychologie achten: "Mutig kaufen, wenn andere ängstlich werden."

Regel 2: Auf die Volatilität achten: "Den VDax im Auge behalten und kaufen, wenn dieser deutlich steigt."

Regel 3:  Einen Blick über den Tellerrand werfen: "Schweizer Aktien profitieren von einem schwächeren Franken. Vernünftig bewertet sind etwa Swatch, Novartis, Nestle oder Roche."

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