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Wirtschaft: Börse feiert mögliche Abspaltung bei Merck KGaA

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Börse feiert mögliche Abspaltung bei Merck KGaA

05.09.2017, 11:45 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine Abspaltung des Geschäfts mit rezeptfreien Pharmaprodukten durch die Merck KGaA ist an der Börse begeistert aufgenommen worden. Die Aktie setzte sich am Dienstag mit einem Aufschlag von mehr als 3 Prozent an die Spitze des Dax und könnte nun eine wochenlange Stagnation auf niedrigem Kursniveau beenden.

Die Darmstädter wollen die Herstellung rezeptfreier Produkte für die Selbstmedikation (Consumer Health) vom Konzern abtrennen. Der Pharma- und Spezialchemiehersteller bereite derzeit strategische Optionen für diesen Bereich vor, teilte der Konzern mit. Diese umfassten auch eine mögliche vollständige oder teilweise Veräußerung sowie strategische Partnerschaften.

CONSUMER HEALTH WAR ZULETZT DIE 'CASH COW'

Peter Spengler von der DZ Bank schätzt den Unternehmenswert des Segments auf 2,7 Milliarden Euro. "Wir werten diese Entscheidung zum Portfolio-Management positiv", urteilte der Analyst. Die Sparte sei zuletzt vor allem eine "Cash Cow" gewesen. Als Cash Cow werden Geschäftsfelder bezeichnet, die eine hohe Marktreife aufweisen und erhebliche Gewinne abwerfen, deren Wachstumspotenzial jedoch begrenzt ist.

Die Darmstädter hätten zuletzt verstärkt im Chemiesegment (Performance Materials) investiert, fügte der Experte hinzu, beispielsweise durch die Übernahme der AZ Electronics vor drei Jahren. Auch im Laborgeschäft (Life Science) sei Merck mit den Übernahmen der US-amerikanischen Firmen Millipore und Sigma Aldrich aktiv gewesen.

AUF DEN KURSEINBRUCH FOLGT DIE ERHOLUNG

Die Aktien von Merck waren im Sommer stark unter Druck geraten. Vom Hoch vom 23. Juni waren sie um bis zu 20 Prozent gefallen, belastet unter anderem von warnenden Analystenstimmen zum Wachstum im Flüssigkristall-Geschäft. Seit Anfang August stagnierten die Papiere dann auf niedrigem Niveau zwischen 90 und 93,50 Euro. Aus dieser Handelsspanne könnten sie Börsianern zufolge nun wieder nach oben ausbrechen.

Sollte der Konzern die Sparte Consumer Health verkaufen, dürften Spengler zufolge GlasoSmithKline und Johnson & Johnson zu den Interessenten zählen. Auch Pfizer, mit der Merck eine Partnerschaft in der Krebsmedikation betreibe, komme als Käufer in Frage. Weitere potenzielle Käufer seien Reckitt Benckiser, Procter & Gamble, Perrigo, Sanofi sowie Dr Reddy's. Auch Bayer komme in Frage, sei gegenwärtig jedoch mit der Übernahme von Monsanto beschäftigt.

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