Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Wirtschaft: Deutsche Industrie enttäuscht im Juli

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Deutsche Industrie enttäuscht im Juli

07.09.2017, 09:51 Uhr | dpa-AFX

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie hat mit Produktion und Neuaufträgen im Juli enttäuscht. Auf schwache Auftragsdaten vom Mittwoch folgte am Donnerstag eine Stagnation der Herstellung. Bankvolkswirte sahen aber keinen Grund für großen Pessimismus. Sie verwiesen zumeist auf verzerrende Effekte durch die Sommerferien und die grundsätzlich gute Lage in der Industrie.

Nach Daten des Statistischen Bundesamts verharrte die Gesamtproduktion des verarbeitenden Gewerbes im Juli auf dem Stand des Vormonats. Analysten hatten dagegen einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Die Stagnation folgt auf einen Rückgang um 1,1 Prozent im Juni. Am Mittwoch hatten die Statistiker einen für Analysten überraschenden Auftragsrückgang im Juli gemeldet.

Die Güterherstellung im Industriesektor stieg den Angaben zufolge um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Innerhalb der Industrie erhöhte sich die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,4 Prozent, die Herstellung von Investitions- und Konsumgütern sank dagegen um je 0,3 Prozent. Die Energieerzeugung ging deutlich zurück, während die Bauproduktion leicht zulegte.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Gesamtproduktion um 4,0 Prozent. Das lag unter den Erwartungen von 4,6 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium gab sich dennoch zuversichtlich: "Die Industrieproduktion hat sich im ersten Halbjahr dieses Jahres sehr dynamisch entwickelt." Wegen der schwächeren Auftragseingänge dürfte sich die Dynamik im weiteren Jahresverlauf aber etwas abschwächen.

Ähnlich kommentierte Volkswirt Ralph Solveen von der Commerzbank. So dürfte die Produktion in den kommenden Monaten zwar zulegen, allerdings schwächer als bislang. Carsten Brzeski, Chefökonom der ING-Diba, sieht keinen Grund für Zweifel an der Stärke der deutschen Wirtschaft. Nach den deutlichen Produktionszuwächsen im ersten Halbjahr sei eine Abschwächung unvermeidlich gewesen. Wie die Analysten der BayernLB verwies Brzeski auch auf Ferieneffekte, die die Herstellung gebremst haben könnten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017