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EZB bleibt bei Nullzinspolitik für den Euro

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Entscheidung "im Herbst"  

EZB bleibt vorerst bei Nullzinspolitik

07.09.2017, 15:45 Uhr | dpa, Reuters

EZB bleibt bei Nullzinspolitik für den Euro. Die Europäische Zentralbank um EZB-Präsident Mario Draghi hat angekündigt, vorerst an ihrer Nullzinspolitik und an ihrem Kaufprogramm für Anleihen festzuhalten. (Archivbild)   (Quelle:  Arne Dedert)

Die Europäische Zentralbank um EZB-Präsident Mario Draghi hat angekündigt, vorerst an ihrer Nullzinspolitik und an ihrem Kaufprogramm für Anleihen festzuhalten. (Archivbild) (Quelle: Arne Dedert)

Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, vorerst an ihrer Nullzinspolitik und an ihrem Kaufprogramm für Anleihen festzuhalten.

Im März 2016 hatte die EZB den zentralen Zinssatz auf den historisch niedrigen Wert von 0,0 Prozent gesenkt, um mit günstigem Kapital die Konjunktur und Inflation anzukurbeln. Die Europäische Zentralbank will die kommenden Monaten über einen möglichen Kurswechsel in ihrer Geldpolitik entscheiden und über das weitere Vorgehen bei ihren milliardenschweren Anleihenkäufen informieren. 

Entscheidung über Geldpolitik wohl im Oktober

"Wahrscheinlich wird der Großteil der Entscheidungen im Oktober getroffen", sagte Notenbank-Präsident Mario Draghi nach der Sitzung des EZB-Rates am Donnerstag in Frankfurt. Das höchste Entscheidungsgremium der Notenbank kommt am 26. Oktober zu seiner nächsten geldpolitischen Sitzung zusammen.

Die EZB strebt eine Minderung der Kaufkraft von knapp an: von unter zwei Prozent. Zuletzt hatte es verstärkt Forderungen an die EZB gegeben, wegen des gestiegenen Preisniveaus von der lockeren Geldpolitik abzurücken. Für 2018 Jahr prognostizierte die EZB am Donnerstag eine Inflation von 1,2 Prozent, für 2019 eine Inflation von 1,5 Prozent. Zuletzt ging die EZB von einer Teuerungsrate von 1,3 Prozent und 1,6 Prozent aus. 

Spekulationen beflügeln Euro-Kurs

Spekulationen um straffere Zügel in der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank haben dem Euro am Donnerstag Auftrieb gegeben. Die Gemeinschaftswährung stieg während einer Pressekonferenz von EZB-Chef Mario Draghi um 1,1 Prozent (von 1,1970 Dollar auf 1,2051 Dollar). Draghi bezeichnete den Euro-Anstieg der vergangenen Monate als "Quelle der Unsicherheit".

Die Kommentare zum Wechselkurs kämen nicht überraschend, sagte Commerzbank-Strategin Thu Lan Nguyen. "Die Anleger konzentrieren sich auf das positive Bild, das Draghi von der Konjunktur der Euro-Zone malt." Das rechtfertige einen Einstieg in den Ausstieg der ultralockeren Geldpolitik. Es liege nahe, dass die EZB eine Schmerzgrenze beim Euro habe. "Es ist schwierig zu sagen, wo sie liegt. Ich denke, Draghi würde bei einem Sprung über 1,25 Dollar stärker gegenrudern."

Dollar auf tiefstem Stand seit 2015

Der Euro hat seit Jahresanfang rund 13 Prozent zum Dollar zugelegt. Ein starker Euro macht Waren von Firmen des Währungsraums auf dem Weltmarkt teurer und verschlechtert dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Der Dollar-Index, der den Wert der US-Devise im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen misst, rutschte am Donnerstag um ein Prozent auf 91,40 Punkte ab. Das war der tiefste Stand seit Januar 2015. Auf die Stimmung der Dollar-Anleger drückte auch die gestiegene Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

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