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VW-Chef treibt Konzernumbau voran

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Zusammenschluss mit Fiat Chrysler?  

VW-Chef äußert sich zu Fusionsgerüchten

08.09.2017, 14:01 Uhr | dpa

VW-Chef treibt Konzernumbau voran. Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller (Quelle: dpa/Archiv/Philipp von Ditfurth)

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller (Quelle: Archiv/Philipp von Ditfurth/dpa)

Volkswagen VOLKSWAGEN AG VZO O.N. Aktie arbeitet weiter am Umbau des Konzerns. Der Autobauer will sich stärker aufs Kerngeschäft konzentrieren. Doch auch Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss machen die Runde.

Die Gerüchte über eine Fusion mit dem Konkurrenten Fiat Chrysler FIAT CHRYSLER AUTOM. 0,01 Aktie seien "Spekulation", sagte VW-Chef Matthias Müller dem "Wall Street Journal". Der Konzern führe routinemäßig Gespräche mit vielen Herstellern. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass Volkswagen bald am Zusammenschluss mit einem Massenhersteller beteiligt sein werde. "Wir sind ein großer Konzern und haben kein Interesse daran, noch größer zu werden", sagte Müller.

Juristische Vergleiche kosten mehr als 22 Milliarden Euro

VW hatte im September 2015 zugegeben, die Abgasreinigung von Millionen von Dieselmotoren manipuliert zu haben. Für die Bewältigung der Folgen des Diesel-Skandals sowie für Investitionen in elektrisch oder autonom fahrende Autos braucht der Konzern Milliarden. Allein für juristische Vergleiche in Nordamerika hat VW bereits Kosten von mehr als 22 Milliarden Euro verbuchen müssen.

Immer wieder machten daher Spekulationen über das Abstoßen einzelner Marken oder Sparten die Runde. Im Juli hatten Arbeitnehmervertreter im MAN-Aufsichtsrat den Verkauf des Getriebeherstellers Renk RENK AG O.N. Aktie strikt abgelehnt. Die VW-Tochter MAN MAN SE ST O.N. Aktie hält 76 Prozent der Anteile an Renk.

VW nimmt das eigene Portfolio unter die Lupe

Seit der Bekanntgabe des Strategieprogramms "Together" im Sommer 2016 sei bekannt, dass VW das eigene Produktportfolio unter die Lupe nehme, erklärte der Sprecher. Dem Vernehmen nach umfasst das Kerngeschäft bei Volkswagen mehr als 80 Prozent des Umsatzes. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern Erlöse von 217 Milliarden Euro.

Bereits 2016 hatte sich VW von Beteiligungen getrennt – darunter der milliardenschwere Anteil am Leasing-Weltmarktführer LeasePlan. Dies spülte 2,2 Milliarden Euro in die Kasse. Der Autobauer hielt 50 Prozent an LeasePlan, war 2004 dort eingestiegen und verhandelte Anfang 2009 noch über eine Komplettübernahme. Im Herbst 2015 hatte der Verkauf von Suzuki-Anteilen zudem 1,5 Milliarden Euro gebracht.

Audi will Ducati loswerden

Schon länger gibt es Gerüchte, dass VW den Motorradbauer Ducati, der wiederum zur Premiumtochter Audi AUDI AG O.N. Aktie zählt, loswerden will. Volkswagen hatte die italienische Firma 2012 übernommen. Der amerikanische Motorradhersteller Harley-Davidson Harley-Davidson, Inc. Aktie soll an Ducati interessiert sein. Gut informierten Kreisen zufolge gibt es keine Entscheidung. Ein VW-Sprecher sagte, dass er Marktspekulationen nicht kommentiere.

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