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Wirtschaft  

Versicherer auf Tradegate unter Druck - Munich Re warnt

13.09.2017, 22:21 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien von Versicherern sind am Mittwochabend auf der Handelsplattform Tradegate unter Druck geraten. Auslöser war die Warnung des Rückversicherers Munich Re , dass wegen der erheblichen Schäden durch die Stürme vor allem in den USA hohe versicherte Schäden zu erwarten seien. Daher sei das Gewinnziel für das laufende Jahr gefährdet.

Aktien der Munich Re fielen gegenüber dem Xetra-Schlusskurs um mehr als 3 Prozent. Bei den Anteilsscheinen des Wettbewerbers Hannover Rück betrug das Minus gut 2 Prozent. Die Papiere der Allianz gaben um knapp 1 Prozent nach.

KURZ ZUVOR NOCH HOFFNUNG AUF STEIGENDE PRÄMIENEINNAHMEN

Damit traf die Meldung der Munich Re die Börsianer auf dem falschen Fuß. Denn zuletzt hatte noch die Hoffnung vorgeherrscht, dass der über Florida rasende Hurrikan "Irma" paradoxerweise sogar zum Glücksfall für die Rückversicherer werden könnte. Zwar werden die Schäden durch Sturm und Hochwasser in die Milliarden gehen. Allerdings hatte "Irma" beim jährlichen Rückversicherer-Treffen in Monte Carlo die Hoffnung der Branche genährt, dass der seit Jahren tobende Preisverfall bei den Prämien ein Ende finden könnte. Gleichwohl hatten Experten diese Erwartungen bereits gedämpft.

Ein Händler sah die Gewinnwarnung am Abend erst einmal klar negativ. Nachdem "Irma" insgesamt nicht so zerstörerisch gewütet habe wie befürchtet, hätten sich die Munich-Re-Aktien vom allem am Montag doch spürbar erholt. Nun müssten sie zumindest auf das Niveau vor dem Wochenende absacken, nachdem die Warnung jetzt schwarz auf weiß auf dem Papier stehe.

Am Freitag hatten die Papiere noch bei 169,50 Euro geschlossen. Derweil könnte die Hoffnung auf steigende Prämien zwar dem Händler zufolge auf lange Sicht die Aktien stützen - aber nicht kurzfristig, weil eben der Wirbelsturm weniger Schäden als gedacht hinterlassen hat.

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