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"Maybrit Illner": Autoskandal und keiner ist schuld?

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Diesel-Skandal bei "Maybrit Illner"  

Hendricks beharrt auf Nachrüstungen

15.09.2017, 10:52 Uhr | dpa

"Maybrit Illner": Autoskandal und keiner ist schuld?. "Man muss manchmal im Leben zwei Dinge gleichzeitig machen", sagte Hendricks bei Maybrit Illner. Umbauten an Dieselmotoren seien nötig. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka)

"Man muss manchmal im Leben zwei Dinge gleichzeitig machen", sagte Hendricks bei Maybrit Illner. Umbauten an Dieselmotoren seien nötig. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Diesel-Gipfel beim ZDF: In der Talk-Sendung von Maybrit Illner debattierte Barbara Hendricks mit einem Volkswagen-Manager und einem Verbraucherschützer. Die Umweltministerin nahm die Autobauer erneut in die Pflicht.

Hendricks forderte die Autoindustrie auf, die Entwicklung neuer Antriebe und mögliche technische Abgas-Nachrüstungen älterer Diesel parallel anzugehen. "Man muss manchmal im Leben zwei Dinge gleichzeitig machen", sagte die SPD-Politikerin. Das heiße, nach vorne zu gehen, aber auch aufzuräumen, was man vorher falsch gemacht habe. 

Hendricks beharrte darauf, dass auch Umbauten direkt an Motoren nötig seien. Die geplanten Software-Updates für weniger Schadstoffe reichten nicht, um mögliche gerichtlich erzwungene Fahrverbote in Städten sicher zu verhindern.

Die deutsche Autobranche hatte beim Dieselgipfel Anfang August neue Software für zusätzliche 2,8 Millionen Wagen zugesagt, Umrüstungen an der Hardware älterer Diesel aber abgelehnt. VW-Chef Matthias Müller verwies zur Begründung unter anderem darauf, er wolle die Ingenieure zukunftsorientiert statt rückwärtsgewandt arbeiten lassen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) deutete später ähnliche Zweifel an.

VW-Markenchef Herbert Diess erläuterte in der Sendung, Hardware-Umrüstungen seien starke Eingriffe in den Motor, bedeuteten Prozeduren von zwei bis drei Jahren und könnten Qualitätsrisiken zur Folge haben. Er sei nicht sicher, ob die Kunden dies wollten. Software-Updates habe VW inzwischen bei zwei Millionen Wagen umgesetzt, ohne dass sich Fahrzeugeigenschaften verschlechtert hätten.

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