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Wirtschaft - WOCHENAUSBLICK: Fed dürfte über Wohl und Wehe des Dax entscheiden

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Wirtschaft  

WOCHENAUSBLICK: Fed dürfte über Wohl und Wehe des Dax entscheiden

15.09.2017, 15:13 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ganz im Zeichen der Federal Reserve Bank dürften in der kommenden Woche die Börsen stehen. Bleiben die Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen auf Kurs für eine weitere Zinserhöhung noch in diesem Jahr? An den Kapitalmärkten überwiegen die Zweifel an einer noch restriktiveren Geldpolitik der Fed. Das birgt Potenzial für heftige Ausschläge an den Märkten.

Spannend wird es am Mittwochabend, wenn die Fed-Gouverneure in Washington darüber beraten, ob Konjunktur und Inflation eine weitere Zinserhöhung nötig machen. "Die Fed hat bislang unverdrossen ihre Absicht signalisiert, weiter an der Zinsschraube zu drehen", schrieb Bernd Weidensteiner von der Commerzbank in einem Ausblick auf das Highlight der kommenden Woche. Anders die Investoren: An den Terminmärkten wird einer Zinserhöhung im Dezember nur eine Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent beigemessen.

BEI AKTIEN DROHT EIN RÜCKSETZER

Damit stünden die Märkte "im klaren Widerspruch zur Mehrheitsmeinung im Offenmarktausschuss der Fed", stellte der Volkswirt fest. Sollte die Fed am Mittwoch signalisieren, dass sie an ihren Plänen für höhere Zinsen festhält, müssten die Marktakteure umdenken - mit entsprechenden Folgen für die Finanzmärkte. Der US-Dollar beispielsweise, der monatelang auf breiter Front unter Druck stand, könnte dann wieder kräftig aufwerten.

"Schwierig wird das Umfeld für Aktien", schrieb Claudia Windt von der Helaba. Steigende Zinsen wirken auf Aktien tendenziell belastend. Erschwerend komme hinzu, dass die Aktienmärkte bereits hoch bewertet seien. So ist der Dax vom jüngsten Tief von Ende August bei knapp unter 11 900 Punkten um mehr als 600 Punkte gestiegen. Der Dow Jones Industrial markierte am Donnerstag sogar ein neues Rekordhoch, ebenso wie der marktbreitere S&P-500 Index. Bei weiter steigenden US-Zinsen ließen sich "kaum weitere Zugewinne ableiten", urteilte die Strategín. Dann könnte der Dax wieder den Rückwärtsgang einlegen.

BUNDESTAGSWAHL KÖNNTE DAX STÜTZEN

Am Freitag kommender Woche könnten Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone noch einmal für Bewegung an den Börsen sorgen. Sie dürften unverändert ein Wachstum auf hohem Niveau signalisieren. "Das Wachstum ist zunehmend breiter angelegt ist, das heißt es verteilt sich auf eine größere Anzahl von Ländern", merkte die Volkswirtin Sintje Boie von der HSH Nordbank an. So wachse mittlerweile die Wirtschaft in Frankreich, Italien und Spanien dynamisch.

Daneben dürfte die Bundestagswahl im Verlauf der kommenden Woche immer mehr in den Fokus der Anleger rücken. Positiv für deutsche Aktien wären die Regierungskoalitionen CDU/CSU/SPD, CDU/CSU/FDP/Grüne sowie CDU/CSU/FDP, prognostizierte Michael Heider von Warburg Research. Denn in diesen Szenarien winkten Steuererleichterungen in Milliardenhöhe, die neben steigenden staatlichen Investitionen die Binnennachfrage stärken dürften. Auch die Historie spreche für Kursgewinne nach Wahlsiegen Angela Merkels: So sei der Dax in den zehn Wochen nach den vergangenen drei Bundestagswahlen im Schnitt um 6 Prozent gestiegen.

STÜHLERÜCKEN IM MDAX

"Negativ für den Aktienmarkt wären sicher Zugewinne der linken Parteien, zum Beispiel eine Regierung aus SPD, Linken und Grünen, oder ein sehr starkes Abschneiden der extremen Rechten AfD", schrieb der Stratege in einem Ausblick auf die Wahl. Allerdings seien diese Szenarien nach den jüngsten Wahlumfragen unwahrscheinlich.

Unverändert ruhig ist es in der kommenden auf Seiten der Unternehmen. Am Dienstag gibt Bayer Einblick in die jüngste Geschäftsentwicklung bei Crop Science, dem Geschäft mit Saatgut und Pflanzenschutz. Am Montag werden zudem die jüngsten Änderungen in Aktienindizes wirksam. Der Handelskonzern Metro und die Immobilien-Gesellschaft Grand City Properties rücken in den MDax auf. Verlassen müssen den Index der Industriedienstleister Bilfinger und der Großküchenausrüster Rational. Sie steigen in den SDax ab.

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