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Bund dementiert Berichte um Verkauf von Commerzbank-Anteilen

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Gerüchte um Commerzbank  

Bund dementiert Berichte um Verkauf der Anteile

21.09.2017, 22:25 Uhr | rtr, jmt

Bund dementiert Berichte um Verkauf von Commerzbank-Anteilen. Es gibt Gerüchte um die Commerzbank – die Bundesregierung dementiert. (Quelle: dpa/Boris Roessler)

Es gibt Gerüchte um die Commerzbank – die Bundesregierung dementiert. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Die Bundesregierung sieht keinen Grund zur Eile beim anvisierten Ausstieg aus der Commerzbank. "Wir stehen nicht unter Zeitdruck", sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums am Donnerstag. "Es laufen keine Verhandlungen und wir haben keine Investmentbank beauftragt." Das widerspricht Medienberichten der letzten Tage.

Berichte über eine bevorstehende Trennung des Bundes von seinen Anteilen an dem Frankfurter Geldhaus hatten die Runde gemacht. Am Donnerstag berichtete die "Wirtschaftswoche", dass in Berlin ein Verkauf der Commerzbank-Anteile an die französische Bank BNP Paribas favorisiert werde und ein zeitnaher Ausstieg des Bundes realistisch sei.

Die Sprecherin des Ministeriums wies diesen Bericht als unzutreffend zurück. Allerdings habe die italienische Großbank Unicredit gegenüber der Bundesregierung Interesse an der Commerzbank signalisiert, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtete.

"Wir wollen für den Steuerzahler perspektivisch ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erzielen", sagte die Sprecherin des Finanzministeriums. Der Bund hält noch 15,6 Prozent an der Commerzbank, nachdem der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin in der Finanzkrise Commerzbank-Anteile für 5,1 Milliarden Euro übernommen hatte. Damit ein Ausstieg finanziell für den Bund nicht zum Verlustgeschäft wird, müsste der Aktienkurs von derzeit 11,13 Euro noch deutlich steigen.

"Konditionen beim Einstieg zu schlecht gewählt"

Der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick hält es derzeit für unwahrscheinlich, dass der Bund seine Anteile ohne Verluste verkaufen kann. "Dafür waren die Konditionen beim Einstieg in die gescheiterte Bank für den Steuerzahler einfach zu schlecht gewählt." Selbst wenn der Käufer eine kleine Prämie aufschlage, sei man noch nicht in der gewünschten Größenordnung angekommen.

Die "Wirtschaftswoche" berichtete, ein Zusammenschluss von Commerzbank und BNP Paribas könnte als Signal für eine Vertiefung der europäischen Bankenunion gesehen werden. Ob die französische Großbank ein Auge auf das deutsche Institut geworfen hat, ließ der Bericht offen.

Schick hält es für zweitrangig, ob ein Käufer der Commerzbank-Anteile aus Frankreich, Italien oder einem anderen Land kommt, in dem der Bankensektor unter Aufsicht der EZB steht. "Vielmehr geht es um die Frage, ob der Interessent ein seriöser Investor ist." Allerdings müsse geprüft werden, ob eine Bank nach dem Einstieg bei dem Frankfurter Geldhaus so groß wäre, dass ihre Pleite das Finanzsystem ins Wanken bringen könnte. 

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