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Lkw-Hersteller Scania muss 880 Millionen Euro Geldbuße zahlen

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Unerlaubte Preisabsprachen  

Lkw-Hersteller Scania muss 880 Millionen Euro Geldbuße zahlen

27.09.2017, 17:00 Uhr | dpa

Lkw-Hersteller Scania muss 880 Millionen Euro Geldbuße zahlen . Scania hatte sich im Gegensatz zu den anderen Beteiligten, wie Daimler, Iveco, DAF und Volvo/Renault, gegen einen Vergleich mit Brüssel entschieden. (Quelle: Reuters/Archiv/Thomas Peter)

Scania hatte sich im Gegensatz zu den anderen Beteiligten, wie Daimler, Iveco, DAF und Volvo/Renault, gegen einen Vergleich mit Brüssel entschieden. (Quelle: Archiv/Thomas Peter/Reuters)

Der schwedischen Lkw-Hersteller Scania ist von der EU wegen unerlaubter Preisabsprachen mit einer Geldbuße von 880 Millionen Euro belegt worden.

Scania, eine Tochter des VW-Konzerns VOLKSWAGEN AG VZO O.N. Aktie, habe 14 Jahre lang mit fünf anderen Herstellern die Preise für Lastwagen abgesprochen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Zudem sei vereinbart worden, die Kosten für die Entwicklung neuer Technologien zur Emissionsbegrenzung an die Kunden weiterzugeben.

Die Brüsseler Behörde hatte mit den übrigen Beteiligten – Daimler DAIMLER AG NA O.N. Aktie, Iveco, DAF und Volvo Volvo, AB ser. B Aktie/Renault RENAULT Aktie– bereits im vergangenen Jahr einen Vergleich über insgesamt knapp 2,93 Milliarden Euro geschlossen. Die Münchner VW-Tochter MAN MAN SE ST O.N. Aktie war als Hinweisgeber straffrei geblieben. Scania hatte sich gegen einen Vergleich entschieden, deshalb hatten die Wettbewerbshüter das Verfahren hier weiter verfolgt.

Preisabstimmung statt Konkurrenz 

"Mit dem heutigen Beschluss ist unsere Untersuchung zu einem langjährigen Kartell abgeschlossen", meinte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. "90 Prozent aller in Europa verkauften schweren und mittelschweren Lastkraftwagen werden von Scania oder einem anderen an dem Kartell beteiligten Lkw-Hersteller produziert. "Anstatt ihre Preise untereinander abzustimmen, hätten die Lkw-Hersteller miteinander konkurrieren sollen – auch im Hinblick auf Verbesserungen zum Umweltschutz."

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