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Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger halten nach Rekordrally zunächst inne

05.10.2017, 08:14 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Sprung auf ein Rekordhoch dürfte der Dax am Donnerstag zunächst Luft holen. Der XDax als vorbörslicher Indikator für den Leitindex handelte rund eine Stunde vor Börsenbeginn 0,08 Prozent höher auf 12 951,78 Punkte. Zur Wochenmitte hatte das Börsenbarometer bei 12 976,24 Punkten einen Höchststand erklommen. Die psychologisch wichtige Marke von 13 000 Punkten, die sich noch als eine zu hohe Hürde erwiesen hatte, bleibt aber fest im Blick der Anleger.

Für eine gewisse Unsicherheit sorgen indes die fortgesetzten Unabhängigkeitsbestrebungen der spanischen Region Katalonien. Zudem richten sich die Blicke bereits auf den US-Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag. Dieser ist wichtig für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Sie ist momentan auf Kurs, den Zins gegen Ende des Jahres ein weiteres Mal anzuheben. Im Laufe des Tages melden sich gleich mehrere Fed-Vertreter zu Wort.

Mit Blick auf einzelne Titel könnten Aktien von Osram nachgeben. Am Vorabend hatte Siemens mehr als 18 Millionen Stammaktien des Lichtspezialisten für insgesamt 1,2 Milliarden Euro an institutionelle Anleger verkauft. Damit sind die Münchner bei Osram nun praktisch ausgestiegen. Aus den Angaben von Siemens errechnet sich ein Brutto-Preis von 66,10 Euro je Osram-Aktie - knapp ein Euro unter dem Schlusskurs des Vortages.

Ansonsten bewegen Analysten mit ihren Einschätzungen die Kurse. Papiere von Adidas legten vorbörslich um knapp ein Prozent zu. Das kanadische Analysehaus Pivotal Research hat in einer Ersteinschätzung die Aktien des Lifestyle-Konzerns zum Kauf mit einem Kursziel von 235 Euro empfohlen - rund 40 Euro über dem letzten Schlusskurs.

Aktien der Munich Re legten im vorbörslichen Handel leicht zu, gestützt von einer Kaufempfehlung der Equinet Bank. Die Anteilsscheine des Rückversicherers zählen zu den Nachzüglern im Dax in diesem Börsenjahr.

Evonik stiegen vorbörslich um 2 Prozent, gestützt von positiven Kommentaren der beiden Investmenthäuser Kepler Cheuvreux und Bernstein. Die Papiere des Großküchenausrüsters Rational verloren vorbörslich knapp 1,5 Prozent, nachdem das Bankhaus Lampe die Aktie von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt hatte.

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