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Wirtschaft - Aktien New York: Rekord-Marathon setzt sich fort - Längste Gewinnserie seit 2013

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Wirtschaft  

Aktien New York: Rekord-Marathon setzt sich fort - Längste Gewinnserie seit 2013

05.10.2017, 20:12 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Rekord-Marathon an der Wall Street und den Nasdaq-Börsen hat am Donnerstag wieder Tempo aufgenommen. Einen Tag vor dem monatlichen Arbeitsmarktbericht stiegen alle vier wichtigen Indizes auf Höchststände. Zudem befinden sich die US-Aktien auf ihrem längsten Aufwärtsmarsch seit 2013.

Der Dow Jones Industrial nahm erstmals die Hürde von 22 700 Punkten. Gestützt wurde die gute Stimmung am US-Aktienmarkt von Konjunkturdaten. Die deutlich steigenden Ölpreise trugen ein Übriges zur Stimmung bei, denn sie werden von Marktteilnehmern als Signal für eine prosperierende Weltwirtschaft angesehen. Die Anlegerlaune dürfte zudem auch von Hoffnungen auf eine Entspannung im Katalonien-Konflikt getrieben worden sein.

Rund zwei Stunden vor Handelsschluss rückte der Dow um 0,44 Prozent auf 22 760,72 Punkte vor und zeigte sich damit den siebten Handelstag im Plus. Der breite S&P 500 legte um 0,51 Prozent auf 2550,70 Punkte zu und stieg damit den achten Handelstag hintereinander. Der Nasdaq Composite stieg um 0,64 Prozent auf 6576,33 Punkte und der Nasdaq-Auswahlindex 100 gewann 0,79 Prozent auf 6046,04 Zähler.

Sowohl die Auftragseingangsdaten für die US-Industrie im Monat August als auch die aktuellen Jobdaten waren besser als erwartet ausgefallen. In der vergangenen Woche waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlicher als von Analysten prognostiziert zurückgegangen. Das dürfte etwas erleichtern, nachdem tags zuvor der ADP-Bericht über die Jobentwicklung in der Privatwirtschaft im September schwach ausgefallen war. Der ADP-Bericht gilt als Indikator für die am Freitag erwarteten staatlichen Arbeitsmarktdaten.

Spitzenwert im Dow war die Aktie der US-Bank Goldman Sachs mit plus 2,38 Prozent. JPMorgan legte an dritter Stelle um 0,98 Prozent zu. Bereits in Europa waren Bankenwerte fest und erholten sich, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf gut unterrichtete Kreise berichtet hatte, dass die katalanischen Separatisten ihre Unabhängigkeitsbestrebungen wohl auf Eis legen würden. Das spanische Verfassungsgericht hatte zuvor die für die Unabhängigkeitserklärung vorgesehene Sitzung des katalanischen Parlamentes untersagt.

An der Nasdaq hingegen verloren Amgen 1,28 Prozent, während Regeneron Pharmaceuticals um 2,99 Prozent stiegen. Im Patentrechtsstreit mit dem weltweit größten Biotech-Konzern Amgen um einen Cholesterin-Senker haben der französische Pharmakonzern Sanofi und sein US-Partner Regeneron einen Etappensieg erzielt. Sie dürfen nun vorerst Praluent, ihr Konkurrenzprodukt zum Amgen-Medikament Repatha, weiter verkaufen.

Die Papiere von Seaworld Entertainment büßten an der New Yorker Börse (Nyse) 4,39 Prozent ein. Der britische Experte für Freizeitvergnügen Merlin habe ein Gebot für Teile des US-Themenmarktbetreibers abgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Analysten jedoch äußerten sich skeptisch über eine solche Möglichkeit oder eine Aufspaltung.

Ebenfalls aus Kreisen berichtete Bloomberg, dass Amazon in Teilen der USA einen neuen Lieferservice teste. Durch diesen sollen mehr Produkte für eine kostenfreie Lieferung binnen zwei Tagen verfügbar werden und die vollgestopften Lager entlastet werden. Amazon werde dabei wohl selbst mehr jene Tätigkeiten übernehmen, die normalerweise von den Logistikpartnern UPS und FedEx ausgeführt würden. UPS verloren 1,04 Prozent. FedEx zeigten sich zuletzt unverändert.

Die Aktien von Constellation Brands gewannen 4,10 Prozent. Der Getränkeriese hatte mit seiner Prognose für den Gewinn je Aktie auf vergleichbarer Basis die Markterwartung übertroffen. Zudem zählten die Biogen-Aktien nach einem Kommentare der Bank Morgan Stanley zu den Spitzenwerten im Nasdaq 100 mit plus 3,52 Prozent. Analyst Matthew Harrison hob das Papier des Biotech-Konzerns auf "Overweight" und verwies darauf, dass das Hauptgeschäft widerstandsfähiger als erwartet sei. Ein Kurstreiber dürfte zudem das unterschätzte Geschäft mit Alzheimer-Medikamenten sein.

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