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Ermittlungen gegen Ryanair-Manager und Piloten abgeschlossen

06.10.2017, 05:27 Uhr | dpa-AFX

KOBLENZ (dpa-AFX) - Die langjährigen Koblenzer Ermittlungen gegen Manager der Fluggesellschaft Ryanair und hunderte Piloten sind abgeschlossen. Vier jetzige oder frühere Verantwortliche des irischen Billigfliegers wurden verdächtigt, Piloten systematisch zur Scheinselbstständigkeit angestiftet zu haben. "Die abschließende Verfügung ist zwischenzeitlich erstellt worden", sagte Oberstaatsanwalt Rolf Wissen der Deutschen Presse-Agentur. Ob es zu Anklagen, Strafbefehlen oder Einstellungen komme, könne er erst in mehreren Wochen mitteilen, zuvor müssten die Betroffenen informiert werden. Ryanair wies die Vorwürfe für das eigene Unternehmen zurück.

Die umfangreichen Ermittlungen hatten 2011 begonnen. "Gegenstand des Verfahrens ist der Verdacht der Lohnsteuerhinterziehung sowie des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zum Nachteil verschiedener Sozialkassen", erklärte Wissen. Die Ermittlungen hatten sich auch gegen Verantwortliche zweier britischer Personaldienstleister sowie wegen mutmaßlicher Beihilfe gegen ursprünglich rund 800 Piloten gerichtet. Laut dem Oberstaatsanwalt sitzt keiner der Beschuldigten in Untersuchungshaft.

Ryanair-Sprecher Robin Kiely teilte mit: "Ryanair verhält sich ganz und gar mit der europäischen Gesetzgebung konform und ist nicht Gegenstand einer Untersuchung der Koblenzer Staatsanwaltschaft." Kiely fügte hinzu: "Ryanair unterstützt die Staatsanwaltschaft Koblenz uneingeschränkt bei ihren Nachforschungen zu einer geringen Anzahl an Vertragspiloten ("Contractor Pilots"), die ihre Sozialversicherungs-/Steuerabgaben möglicherweise nicht richtig berechnet haben." Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) indes wirft Ryanair seit längerem vor, mit scheinselbstständigen Vertragspiloten illegal Kosten gespart zu haben.

Oberstaatsanwalt Wissen ergänzte, die Ermittlungen stünden in keinem Zusammenhang mit den aktuellen Planungsschwierigkeiten und dem Mangel an Reservepiloten bei Ryanair. Die Airline war heftig in die Kritik geraten, nachdem sie in zwei Schüben mehrere Tausend Flüge für die kommenden Monate gestrichen hatte.

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