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Wirtschaft  

Aktien Wien Schluss: ATX beendet die Woche im Minus

06.10.2017, 17:53 Uhr | dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit einem Minus ins Wochenende verabschiedet. Der ATX fiel um 0,63 Prozent auf 3324,41 Punkte. An Europas Leitbörsen ging es ebenfalls überwiegend bergab, die Ausnahme bildete der britische FTSE-100, der mit einem moderaten Plus schließen konnte.

Im Mittelpunkt stand zum Wochenschluss der US-Arbeitsmarktbericht für September. Die Daten fielen gemischt aus. Zudem sind angesichts der Auswirkungen der beiden schweren Wirbelstürme Harvey und Irma auf die US-Staaten Texas und Florida die Daten nur bedingt aussagekräftig.

Erstmals seit sieben Jahren gab es einen Beschäftigungsabbau zu verzeichnen. Gleichzeitig legten jedoch die Stundenlöhne so stark zu wie seit 2008 nicht mehr und die Arbeitslosigkeit war so niedrig wie zuletzt vor über 16 Jahren. Unterm Strich sehen Experten die Daten positiv. Dennoch gab es an der Wall Street zuletzt leichte Abschläge zu sehen und auch an Europas Börsen trübte sich die Stimmung am Nachmittag ein. Der Euro erholte sich nach einem kurzen Absacker am Nachmittag rasch wieder und notiert nun wieder über 1,17 Dollar.

Unter den Einzelwerten in Wien setzten sich Do&Co mit einem satten Plus von 8,07 Prozent an die Spitze der Kurstafel. Gleich dahinter rangierten UBM Development mit plus 4,43 Prozent.

Dagegen rutschten Schoeller-Bleckmann vor dem Hintergrund schwacher Rohölpreise um 4,02 Prozent ab. Auch OMV -Aktien büßten 0,63 Prozent ein, nachdem die Aktien am Vortag noch mit einem Aufschlag von rund zweieinhalb Prozent an die ATX-Spitze gezogen waren.

Im roten Bereich notierten auch Raiffeisen (minus 1,61 Prozent auf 28,42 Euro). Zu den Papieren haben sich heute die Analysten der Erste Group zu Wort gemeldet und ihr Votum von "Buy" auf "Accumulate" gesenkt. Das Kursziel wurde jedoch von 23,0 auf 33,0 Euro angehoben. Die Experten haben nach den starken Halbjahreszahlen der Raiffeisen Bank International (RBI) ihre Prognosen für 2017 deutlich erhöht, heißt es heute im "Equity Weekly" der Erste Group.

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