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Wirtschaft: Airbus unter Druck nach Enders-Aussagen zu Korruption

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Wirtschaft  

Airbus unter Druck nach Enders-Aussagen zu Korruption

09.10.2017, 11:20 Uhr | dpa-AFX

(neu: Kurse sowie Aussagen von Citigroup und Jefferies)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Eine Warnung von Airbus-Chef Tom Enders hinsichtlich des Verdachts auf Korruption und Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe beim Flugzeugbauer haben dessen Aktien am Montag spürbar belastet. Mit einem Abschlag von 2,79 Prozent auf 78,99 Euro zählten sie zu den Schlusslichtern im MDax. Der Index der mittelgroßen Werte verlor zugleich 0,50 Prozent.

Der Chef des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns schließt laut einem der dpa vorliegenden Brief die Möglichkeit schwerwiegender Konsequenzen samt erheblicher Unternehmensstrafen nicht aus. Enders selbst steht dabei außer Verdacht. Zugleich hieß es allerdings auch seitens von Airbus, dass etwa die seit Jahren andauernden Ermittlungen in München und Wien kaum Anhaltspunkte auf Bestechungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Eurofightern nach Österreich ergeben hätten.

Mehrere Händler verwiesen darauf, dass die Nachforschungen nicht neu seien, dafür allerdings die Warnung von Enders. Das sorge für Verunsicherung. Es scheine, als dürfte bald die erste einer Reihe von Korruptionsnachforschungen zu einem Ende kommen, weshalb nun wieder alles hochkoche, interpretierte einer die Aussage des Airbus-Chefs. "Der Markt erwartet unserer Ansicht nach Strafen zwischen 0,5 und 1,0 Milliarde Euro, was plausibel erscheint", schlussfolgerte er.

Analyst Charles Armitage von der Citigroup verwies auf Enthüllungen im Nachrichtenmagazin "Spiegel" zum Korruptionsvorwurf gegen Airbus und zeigte sich irritiert. "Es ist unklar, ob es sich um neue Vorwürfe handelt und auch, ob daraus eine Strafverfolgung resultiere, auch wenn der "Spiegel" berichte, dass bald Anklage erhoben werde. Er habe schlichtweg keine Meinung dazu, ob die Anschuldigungen gegen den Flugzeugbauer richtig oder falsch seien, ergänzte er dazu.

Zugleich allerdings beschäftigte sich der Experte mit dem diesjährigen Auslieferungsziel von rund 200 A320neo-Flugzeugen. Das, so warnte er, scheine immer herausfordernder zu werden. Hierzu wiederum schrieb Analyst Sandy Morris von Jefferies: Ob Airbus dieses Ziel erreicht, interessiert uns nicht sonderlich." 2018 bereite ihm die größeren Bauchschmerzen./ck/jha/

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