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Aktien New York: Kaum verändert nach Rekordfahrt

09.10.2017, 16:57 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben sich am Montag nach einer kurzen Rekordfahrt kaum verändert präsentiert. Der Dow Jones Industrial verlor zuletzt 0,05 Prozent auf 22 761,54 Punkte. Zuvor war er bis auf den Höchststand von 22 803,37 Punkten gestiegen. Damit hatte er erstmals über der Marke von 22 800 Zählern notiert.

Der breite S&P 500 verlor zuletzt 0,12 Prozent auf 2546,28 Punkte. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 gab um 0,03 Prozent auf 6063,527 Punkte nach. Dieser hatte zuvor bei 6078,81 Zählern ein Rekordhoch erreicht.

Anleger könnten ihr Pulver noch trocken halten, bevor im weiteren Verlauf der Woche große US-Banken wie die Citigroup, JPMorgan, die Bank of America und Wells Fargo ihre Quartalsberichte abliefern. Zudem blieben die Anleihemärkte wegen des Feiertags "Columbus Day" am Montag geschlossen.

Am Freitag hatte der Dow Jones Index leicht im Minus geschlossen und damit seiner vorherigen, längsten Gewinnserie seit dem Jahr 2013 Tribut gezollt. Die Kauflust gebremst hatte vor dem Wochenende auch ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht.

Aktien von General Electric (GE) lagen am Ende des Dow Jones Index mit einem Minus von 2,9 Prozent nach Wechseln im Management. Der US-Industrieriese hatte wie erwartet einen Vertreter des aktivistischen Investors Trian in den Verwaltungsrat berufen. Zudem wird die bisherige Leiterin der Sparte GE Transportation, Jamie Miller, neue Finanzchefin. Sie löst Jeffrey Bornstein ab, der GE nach 28 Jahren im Amt verlässt. Neben Bornstein scheiden mit Beth Comstock und John Rice noch zwei weitere langjährige Führungskräfte aus. Die Analysten von JP Morgan nannten die Abgänge der Top-Manager "eindeutig negativ".

Papiere von Viacom fielen um 5,5 Prozent auf 25,64 US-Dollar, das war der niedrigste Stand seit mehr als acht Jahren. Die Citigroup hatte die Aktien des Medienkonzerns von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 33 auf 24 Dollar gesenkt.

Der Mischkonzern Honeywell will einem Bericht zufolge Geschäftsteile separat an die Börse bringen. Das Luftfahrtgeschäft wolle das Unternehmen indes trotz des Widerstands des aktivistischen Investors Dan Loeb behalten, hieß es unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Honeywell wollte den Bericht nicht kommentieren. Anleger ließ dies bislang kalt, Honeywell-Aktien bewegten sich kaum von der Stelle.

Auch die diplomatische Krise zwischen den USA und der Türkei hinterließ an der Wall Street bislang keine Spuren, während der türkische Leitindex und auch die Lira kräftig nachgaben.

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