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Wirtschaft: Gesundheitswerte wie FMC folgen Kurseinbruch bei DaVita

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Gesundheitswerte wie FMC folgen Kurseinbruch bei DaVita

10.10.2017, 12:04 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Sorgen um das bedeutende US-Geschäft haben am Dienstag die beiden im Dax notierten Aktien aus dem Gesundheitssektor belastet. Vor allem Fresenius Medical Care (FMC) kamen mit minus 2,10 Prozent auf 81,06 Euro deutlich unter Druck und hielten so im Leitindex die rote Laterne. Auch die Papiere der Mutter Fresenius wurden davon mit minus 0,72 Prozent in Mitleidenschaft gezogen.

Börsianer begründeten die Abgaben von FMC mit einem Kurseinbruch, den die Aktie des US-Wettbewerbers DaVita am Vorabend erlitten hatte. In New York waren diese um fast 10 Prozent abgesackt, nachdem sie von den JPMorgan-Experten angesichts andauernder Rechtsstreitigkeiten auf "Underweight" abgestuft wurden. Verwiesen wurde dabei auf Konflikte im US-Gesundheitssystem zwischen Dialyse-Dienstleistern, Zahlungsträgern und dem American Kidney Fund (AKF). Laut Analyst Gary Taylor stellen diese die Ertragskraft von DaVita in Frage.

Ein Experte sieht dabei auch einen gewissen Zusammenhang mit FMC, weil der deutsche Dialysekonzern gemeinsam mit DaVita den Dialysemarkt in den USA beherrscht und beide Unternehmen mutmaßlich weitreichende Beziehungen mit dem American Kidney Fund pflegen. Als zusätzliche Belastung für die Stimmung im Gesundheitssektor wurde am Markt auch auf jüngste Spekulationen verwiesen, wonach US-Präsident Donald Trump eine Verfügung erlassen könnte, die Personen zukünftig auch Zugriff auf Versicherungsleistungen in anderen Bundesstaaten gewähren und so für mehr Wettbewerb sorgen soll.

"Es gibt heute viel Unruhe im Gesundheitssektor", resümierte der Experte. Im Kollektiv sorgten die negativen Nachrichten dafür, dass die FMC-Titel knapp unter 80 Euro zunächst ihr tiefstes Niveau seit vier Wochen erreichten. Kurzzeitig fielen sie damit sogar unter ihre 200-Tage-Linie zurück - eine vielbeachtete Durchschnittslinie, die bei Charttechnikern als einfacher Indikator für den langfristigen Trend gilt.

Überbewerten wollte der Experte die Folgen für den deutschen Dialysekonzern aber nicht. Der Nachrichtenfluss zum US-Gesundheitssystem sei zwar schlecht für die Stimmung, das finanzielle Risiko für FMC hält er zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber für überschaubar. In der Spitze um fast 4 Prozent gefallen, konnten sich die Aktien auch schnell wieder ein Stück weit erholen. Die Bewährungsprobe für die 200-Tage-Linie fiel so zunächst positiv aus.

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