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Wirtschaft  

Aktien New York: Kaum Bewegung vor Notenbankprotokoll

11.10.2017, 16:45 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an der Wall Street haben sich am Mittwoch mangels marktbewegender Nachrichten kaum aus der Deckung gewagt. Auch vom später anstehenden Protokoll der US-Notenbank (Fed Minutes) zur September-Sitzung könnten die Anleger kaum Hinweise auf die künftige Geldpolitik erwarten, schrieb Marktexperte Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Eine Zinserhöhung im Dezember erscheine sehr wahrscheinlich, aber schon weitgehend eingepreist.

Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt bei 22 840,04 Punkten und damit 0,04 Prozent über dem Vortagesschlusskurs. Am Dienstag hatte der US-Leitindex - ebenso wie S&P 500 und Nasdaq 100 - seine Klettertour mit einem Rekordstand fortgesetzt. Der marktbreite S&P 500 stieg am Mittwoch um 0,02 Prozent auf 2551,12 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,08 Prozent auf 6068,42 Zähler.

Unter den Einzelwerten ragten die Papiere von Johnson & Johnson mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 136,343 Dollar an der Dow-Spitze positiv hervor. Der Pharma- und Konsumgüterkonzern hatte bei der US-Gesundheitsbehörde die Zulassung für sein Prostatakrebs-Medikament Apalutamide beantragt. Zudem hatte das Analysehaus Jefferies die J&J-Aktie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 145 auf 157 Dollar angehoben. Die Pharmasparte von J&J sei unterbewertet, begründete Jeffrey Holford sein neues Anlagevotum.

Die Groupon-Aktien sackten hingegen um 3,4 Prozent auf 4,82 Dollar ab. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Titel des Rabattcoupon-Anbieters von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und ein Kursziel von 4,70 US-Dollar genannt. Produktanpassungen bei der Rabattcoupon-Plattform seien ermutigend, würden sich wegen steigender Marketingausgaben jedoch verspätet auszahlen, schrieb Analyst Christopher Merwin in einer Studie vom Mittwoch. Er rechnet deshalb mit sinkenden Marktschätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda).

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