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Air-Berlin-Maschine darf Island nicht verlassen

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Unbezahlte Rechnungen  

Air-Berlin-Maschine steckt in Island fest

20.10.2017, 14:26 Uhr | dpa-AFX

Air-Berlin-Maschine darf Island nicht verlassen. Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Air Berlin auf dem Flughafen Berlin-Tegel. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Air Berlin auf dem Flughafen Berlin-Tegel. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Der Betreiber des Flughafens Keflavik auf Island lässt ein Flugzeug der insolventen Air Berlin nicht starten. Hintergrund sind angeblich nicht bezahlte Rechnungen.

Der Betreiber des Keflavik-Airports unweit der Inselhauptstadt Reykjavik teilte am Freitag mit, die deutsche Fluggesellschaft habe die Flughafengebühren nicht beglichen. Dies sei bereits vor dem Insolvenzantrag Mitte August geschehen. Deshalb habe die Maschine nicht in Richtung Düsseldorf starten können.

Nach Angaben des Magazins "Stern" landete der Airbus A320 am Donnerstagabend um 22.35 Uhr auf Island und sollte kurz nach Mitternacht wieder Richtung Düsseldorf abheben. Air Berlin teilte mit, den Flughafen aufgefordert zu haben, sein rechtswidriges Handeln umgehend zu beenden. "Es ist nicht akzeptabel und geht zulasten der Passagiere."

Sämtliche seit der Insolvenzanmeldung am 15. August 2017 anfallenden Rechnungen seien pünktlich bezahlt worden. "Wir haben dem Flughafen Keflavik mehrfach mitgeteilt, dass er eventuell bestehende Forderungen von vor dem 15. August 2017 aufgrund des geltenden Insolvenzrechts zur Insolvenztabelle anmelden muss."

Passagiere wieder in Deutschland

Ein Konzernsprecher ergänzte, die rund 70 Passagiere für den nach Düsseldorf gebuchten Flug seien kurze Zeit später in einer anderen Maschine nach Berlin geflogen. Von der Hauptstadt aus seien die Fluggäste dann per Flieger weiter in die Rheinmetropole gelangt.

Air Berlin musste zuletzt aus Kostengründen sein Langstreckenprogramm Schritt für Schritt eindampfen. Der restliche Flugbetrieb aus eigener Regie endet wohl am 28. Oktober. Die Lufthansa kauft für 210 Millionen Euro die Töchter Niki und LGW. Air Berlin verhandelt derzeit noch mit dem britischen Billigflieger Easyjet über die Übernahme von 25 Maschinen am Standort Berlin.

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