Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft - Nach Hurrikan-Serie: Munich Re sieht Preisanstieg und lechzt nach Risiken

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Nach Hurrikan-Serie: Munich Re sieht Preisanstieg und lechzt nach Risiken

23.10.2017, 11:38 Uhr | dpa-AFX

(Wort in der Überschrift geändert.)

BADEN-BADEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re will sich von den milliardenschweren Hurrikan-Schäden in den USA und der Karibik nicht schrecken lassen. "Unser Risikoappetit wird sich nicht verändern, weder weltweit noch bei den US-Hurrikan-Risiken", sagte Vorstandsmitglied Hermann Pohlchristoph am Montag beim Branchentreffen in Baden-Baden. In den USA dürften die Preise in der Katastrophen-Rückversicherung aber besonders stark steigen. Wie teuer die Wirbelstürme "Harvey", "Irma" und "Maria" die Munich Re zu stehen kommen, wollte der Manager noch nicht beziffern. "Alle bisherigen Schätzungen sind sehr vorläufig und sollten mit Vorsicht genossen werden."

In der Branche kursieren Berechnungen, denen zufolge die Versicherer insgesamt um die 100 Milliarden US-Dollar an Schäden zu begleichen haben dürften. "2017 wird nach 2005 und 2011 wohl das dritte Jahr, in dem die versicherten Schäden durch Naturkatastrophen die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschreiten", sagte Pohlchristoph.

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hatte seine Belastung durch die drei Stürme und die jüngsten Erdbeben in Mexiko am Freitag auf 3,6 Milliarden Dollar geschätzt. Die Munich Re hat bisher keine eigenen Schätzungen veröffentlicht, aber ihr Gewinnziel von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro für 2017 in Frage gestellt.

Pohlchristoph erwartet, dass die Hurrikan-Schäden aus den USA die Preise in der Katastrophen-Rückversicherung auch in Europa nach oben treiben. "Rückversicherung ist ein globales Geschäft, auch wenn die Schäden regional sind. Die Auswirkungen dürften daher auch global sein." In den vergangenen Jahren seien die Preise im US-Katastrophengeschäft kräftig gefallen. Das lag sowohl an den jahrelang vergleichsweise geringen Schäden als auch an einem Überangebot an Rückversicherungsschutz, das durch eine Kapitalschwemme in der Branche und den Boom von Katastrophenanleihen angetrieben wurde.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Die Duftkerze mit der bekannten NIVEA Creme-Note
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017