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Wirtschaft  

Aktien Osteuropa Schluss: Verluste dominieren

02.11.2017, 19:43 Uhr | dpa-AFX

PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - An den wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag Kursverluste dominiert. Lediglich am ungarischen Aktienmarkt, der zur Wochenmitte ebenso wie die polnische Börse feiertagsbedingt geschlossen geblieben war, ging es bergauf.

In Moskau verlor der RTS-Interfax-Index 0,69 Prozent auf 1118,66 Punkte. An der Warschauer Börse sank der Wig-30-Index um 0,77 Prozent auf 2879,16 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index verlor 0,76 Prozent auf 64 375,83 Zähler.

Der polnische Einkaufsmanagerindex war zwar von 53,7 auf 53,4 Punkte gefallen, aber die Stimmung in den heimischen Industriebetrieben bleibt trotzdem gut: Ein Wert von über 50 Punkten signalisiert gute Geschäfte.

Bei den Einzelwerten verloren PGNiG 0,9 Prozent. Das Gasunternehmen hatte sich entschieden, eine neue Upstream-Lizenz zu übernehmen. Die Aktien von Orange Polska fielen um 1,96 Prozent. Investoren dürften sich um den Verlust von Kunden sorgen, denn der Telekomkonzern wird neue Gebühren einführen.

In Prag ging es nach einer Zinserhöhung der heimischen Notenbank ein wenig nach unten: Der tschechische Leitindex PX fiel um 0,14 Prozent auf 1066,20 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,41 (zuletzt: 0,58) Milliarden tschechische Kronen.

Die Währungshüter reagierten zum zweiten Mal auf die glänzende wirtschaftliche Entwicklung Tschechiens mit einer Zinserhöhung. Der Leitzins stieg von 0,25 auf 0,50 Prozent, was Experten bereits erwartet hatten. Bereits im August hatte die Notenbank erstmals nach zahlreichen Zinssenkungen in Reaktion auf die jüngste Finanzkrise die Rate wieder angehoben.

Die extrem niedrigen Zinsen hatten in Tschechien wie auch andernorts das Ziel, die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen sowie private Haushalte zu fördern und damit die Konjunktur anzuschieben. Dadurch sollten negative Folgen der Finanzkrise abgefedert werden.

Dafür gibt es aber in Tschechien keine Notwendigkeit mehr. Denn die Wirtschaft brummt und legte im zweiten Quartal mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal das stärkste Wachstum seit Beginn der vergleichbaren Aufzeichnungen vor über zwanzig Jahren hin. Zudem steigen die Löhne, und die einst schwache Inflation ist längst über das Ziel von 2 Prozent hinaus gestiegen, bei dem die Währungshüter Preisstabilität als gesichert ansehen. Gleichzeitig wecken stark steigende Preise am tschechischen Immobilienmarkt Sorgen vor einer Finanzblase, die durch niedrige Zinsen verstärkt werden kann.

Branchenseitig tendierten die Bankenwerte fast unbewegt: Während Money Moneta Bank unverändert aus dem Handel gingen, gaben Erste Group und Komercni Banka 0,05 Prozent beziehungsweise 0,16 Prozent ab.

CEZ kamen von ihren Vortagesgewinnen wieder zurück: Die Aktien des Stromkonzerns gingen mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel.

An der Budapester Börse ging es klar bergauf: Der ungarische Leitindex Bux gewann 1,36 Prozent auf 40 149,86 Zähler. Das Handelsvolumen ging zwar zum Vortag etwas zurück und belief sich auf 15,4 (zuletzt: 17,9) Milliarden Forint. Aber auf Monatssicht legte es kräftig zu: Es betrug im Oktober 233,7 Milliarden Forint nach nur 190,4 Milliarden Forint im September.

Ungarns Handelsüberschuss hatte im August bei 458 Millionen Euro gelegen, wie das Statistikamt (KSH) bekanntgab. In einer ersten Schätzung war noch ein Betrag von nur 440 Millionen Euro erwartet worden.

Bei den Einzelwerten standen die Mol-Aktien im Fokus. Sie notierten 3,09 Prozent fester. Laut MTI wird das Öl- und Gasunternehmen am Samstag seine Preise für Benzin und Diesel im Großhandel um vier Forint pro Liter anheben.

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