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Wirtschaft: Deutsche Produktion fällt im September - Experten geben aber Entwarnung

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Wirtschaft  

Deutsche Produktion fällt im September - Experten geben aber Entwarnung

07.11.2017, 10:19 Uhr | dpa-AFX

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Gesamtproduktion Deutschlands ist im September spürbar gefallen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lag die Herstellung des Verarbeitenden Gewerbes im September 1,6 Prozent niedriger als im Vormonat. Das ist der deutlichste Rückgang in diesem Jahr. Analysten hatten zwar mit einem Minus gerechnet, allerdings nur 0,9 Prozent veranschlagt.

Die Volkswirte der Commerzbank erklärten die schwächere Entwicklung im September vor allem mit einer Gegenreaktion auf den deutlichen Anstieg im August. Dieser sei durch einen Sondereffekt im Autosektor überzeichnet gewesen. "Die Industriekonjunktur bleibt weiterhin sehr lebhaft", lautete das Fazit des Bundeswirtschaftsministeriums.

Im August hatte der Anstieg 2,6 Prozent betragen. Für das gesamte dritte Quartal ergibt sich damit noch ein Produktionsanstieg um 0,8 Prozent, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. "Nach dem starken ersten Halbjahr konnten die Unternehmen bei der Produktion im dritten Quartal sogar noch eine Schippe drauflegen", hieß es. Im Baugewerbe verlaufe die Entwicklung jedoch merklich ruhiger.

Das sei ein solides Ergebnis, wenn auch nicht so stark wie der Anstieg im zweiten Quartal von 1,9 Prozent, kommentierte das Analysehaus Capital Economics.

Das solide Quartalsplus in der Industrie lasse für die Gesamtwirtschaft Deutschlands ein ähnlich hohes Wachstum wie in den ersten beiden Quartalen erwarten, erklärten die Volkswirte der Commerzbank. Erste Zahlen dazu wird das Statistische Bundesamt am kommenden Dienstag präsentieren.

Im September fiel die Warenherstellung in der Industrie 1,6 Prozent niedriger aus als im August. Die Energieerzeugung ging gar um 4,3 Prozent zurück. Allein der Ausstoß im Baugewerbe erhöhte sich leicht um 0,4 Prozent. Innerhalb der Industrie war die Produktion durchweg rückläufig, besonders deutlich jedoch fiel die Herstellung von Investitionsgütern. Sie lag 2,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau.

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