Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft - Thüringens Ministerpräsident: Umbau bei Opel geht nicht gegen die Belegschaft

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Thüringens Ministerpräsident: Umbau bei Opel geht nicht gegen die Belegschaft

09.11.2017, 05:20 Uhr | dpa-AFX

ERFURT/RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) drängt darauf, dass der französische PSA -Konzern den Umbau bei Opel gemeinsam mit der Belegschaft angeht. "Auch ein französisches Unternehmen muss wissen, dass Veränderungsprozesse, die schmerzlich sind, nur gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung möglich sind", sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur.

An diesem Donnerstag will Opel-Chef Michael Lohscheller zusammen mit PSA-Chef Carlos Tavares einen "Zukunftsplan" für den Autobauer mit deutschen Standorten in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz vorlegen.

Der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall verlangen in einem internen Forderungskatalog den Verzicht auf Werksschließungen sowie den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen über 2018 hinaus. Ramelow forderte das Management von Opel und PSA auf, sich mit den Betriebsräten an einen Tisch zu setzen". Es müssten Zahlen und Fakten vorgelegt werden, ebenso Angaben zu den geplanten Veränderungsschritten.

Zugleich bezeichnete Ramelow Veränderungen bei Opel als "dringend notwendig". Die Modellplattformen des früheren Eigentümers General Motors würden dem europäischen Markt nicht gerecht. "Opel braucht moderne Plattformen für seine Autos." Sie sollten auch den Einsatz von Elektroantrieben ermöglichen, so Thüringens Regierungschef.

Einige Experten erwarten, dass bei Opel keine weiteren eigenständigen Modelle mit General-Motors-Technik mehr kommen. Das könnte auch für den Mokka-Nachfolger gelten, der im Opel-Werk Eisenach gebaut werden sollte. Ramelow äußerte sich dazu nicht. "Mir ist aber wichtig, dass in Eisenach auch in Zukunft ein eigenes Modell produziert wird."

Ramelow hatte sich zu Wochenbeginn zusammen mit Regierungsvertretern der beiden anderen Opel-Länder Hessen und Rheinland-Pfalz mit dem Betriebsrat in Rüsselsheim getroffen. Die Länder würden vom Management Schritte erwarten, "damit das Unternehmen mit allen Werken zukunftsfest gemacht wird", sagte Ramelow. Es gebe mit PSA eine gute Chance. Nach Meinung Ramelows sollte es zwischen den drei deutschen Standorten eine "vernünftige Verbundstrategie geben".

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Die Duftkerze mit der bekannten NIVEA Creme-Note
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017