Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: Arbeitslosengeld gibt es künftig auch bar an der Supermarktkasse

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Arbeitslosengeld gibt es künftig auch bar an der Supermarktkasse

12.11.2017, 14:42 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Empfänger von Arbeitslosengeld können sich künftig in besonders dringenden Fällen einen Vorschuss bar an Supermarktkassen auszahlen lassen. Das Verfahren ist für Menschen, die kein eigenes Konto haben oder die im Ausnahmefall dringend einen Vorschuss brauchen, wie ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit sagte. Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" darüber berichtet.

"Ziel ist die flächenweite Einführung der neuen Lösung bis Ende 2018", sagte der BA-Sprecher. Die Umstellung soll im zweiten Quartal 2018 starten. Zu den beteiligten Supermärkten und Drogerien gehörten Rewe, Penny, Real, dm und Rossmann.

"Häufig geht es dabei um Vorschussleistungen", sagte der BA-Sprecher. Wenn man zum Beispiel am Monatsende kein Geld mehr habe, aber dringend etwas bräuchte. Bislang standen dafür Kassenautomaten in Jobcentern und Arbeitsagenturen zur Verfügung. Mit einer speziellen Karte konnte man dort genehmigte Beträge abheben.

Diese Automaten sollen nun aus Kostengründen abgebaut werden. "Zudem wollen wir unbürokratisch und schnell helfen, weil es nicht in jedem Jobcenter einen solchen Automaten gibt und die Automaten durchaus auch störanfällig waren."

Damit Arbeitslose künftig bei den Händlern Geld bekommen, müssen sie einen Zettel mit einem Barcode vorlegen, den sie sich im Jobcenter oder der Arbeitsagentur abholen können. Dieser werde an der Kasse eingescannt und der angezeigte Betrag sofort ausgezahlt.

Das übliche Verfahren, Arbeitslosengeld I und II auf Konten zu überweisen, bleibe selbstverständlich bestehen, betonte der Sprecher. Ebenso sei es weiterhin möglich, mit einem von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter ausgestellten Scheck zu einer Bank zu gehen und sich das Geld dort auszahlen zu lassen.

Der Unterhalt der bisherigen Automaten in den Jobcentern kostet die Bundesagentur den Angaben nach acht Euro pro Transaktion. Im Vorjahr hätten sich die Kosten mit 400 000 Bar-Transaktionen demnach auf 3,2 Millionen Euro belaufen. Die neue Lösung werde günstiger sein, sagte der BA-Sprecher. Eine genaue Höhe nannte er nicht.

Den Zuschlag für die Bargeldauszahlung erhielt das Berliner Unternehmen Cash Payment Solutions. Der Dienstleister verfügt laut "Welt am Sonntag" über ein bundesweites Händlernetz mit 8500 angeschlossenen Filialen. Kunden könnten dort bereits Online-Einkäufe und Stromrechnungen bar an der Ladenkasse bezahlen. Zudem böten einige Banken die Kassen ihren Kunden als Alternative zum Geldautomaten an.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Zwei bügelfreie Blusen im Black & White-Look für nur 59,90 €
zum Walbusch Test-Angebot
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017