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Wirtschaft: Pfandbriefbank unter Druck nach vorsichtigen Aussagen zu 2018

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Wirtschaft  

Pfandbriefbank unter Druck nach vorsichtigen Aussagen zu 2018

13.11.2017, 11:23 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Einstimmung der Anleger der Deutschen Pfandbriefbank auf ein schwieriges Jahr 2018 hat am Montag deren Aktie unter Druck gebracht. Sie büßten am späteren Vormittag im leicht schwächeren MDax 4,72 Prozent auf 12,415 Euro ein und litten damit Händlern zufolge auch unter Gewinnmitnahmen.

Immerhin hatte die 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangene Bank bereits am Monatsanfang ihr vorläufiges Zahlenwerk vorgelegt und ihre Gewinnprognose für 2017 angehoben. Seither hatte die Aktie in der Spitze rund 14 Prozent zugelegt und am vergangenen Donnerstag bei 13,38 Euro ein Rekordhoch erreicht, was im Jahresverlauf einen Gewinnzuwachs von fast 47 Prozent bedeutete. Der Index der mittelgroßen Werte MDax legte im selben Zeitraum um etwas mehr als 21 Prozent zu.

Abgesehen davon, dass sich die Pfandbriefbank auf ein schwieriges Jahr 2018 einstellt, machten Anleger nach den zuletzt guten Nachrichten und der starken Kursentwicklung wohl auch Kasse, sagte ein Händler. Seines Erachtens hatten Investoren darauf gehofft, dass die Bank bereits konkrete Angaben für 2018 machen wird. Diese Erwartung erfüllte sich allerdings nicht. Seine Ziele für das Gesamtjahr 2018 will der Immobilienfinanzierer erst zur Vorlage der Jahresbilanz 2017 Anfang März bekannt geben. Gleiches gilt für den Dividendenvorschlag.

Die Analysten Michael Dunst von der Commerzbank und Philipp Häßler von der Equinet Bank verwiesen darauf, dass die Quartalszahlen besser als erwartet ausgefallen seien, dies aber bereits samt der angehobenen Jahresziele zwei Wochen zuvor mitgeteilt worden war. Beide hoben die vorsichtigen Aussagen für 2018 hervor, "vor allem in Bezug auf die Risikokosten", wie Häßler konkretisierte.

"Die Kernfrage dürfte 2018 daher lauten, wie die harte Kernkapitalquote nach Basel IV aussehen werde", fügte Häßler an. Per Ende September 2017 war diese Quote von 19,4 Prozent im Juni auf 17,1 Prozent gesunken, was von der Bank vor allem auf einen Anstieg risikogewichteter Aktiva im dritten Quartal zurückgeführt wurde. Dieser Anstieg hatte sich laut der Pfandbriefbank unter anderem aus der Harmonisierung der Risikomodelle ergeben, die die EZB aktuell europaweit und bankindividuell vornimmt.

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