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Volkswagen: Ermittler durchsuchen Büros hochrangiger Manager

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Überhöhte Zahlungen an Betriebsrat?  

Ermittler durchsuchen Büros von VW-Managern

15.11.2017, 06:53 Uhr | dpa-AFX

Volkswagen: Ermittler durchsuchen Büros hochrangiger Manager. Verdrecktes Volkswagen-Symbol an einem Golf: Der Autokonzern ist erneut Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)

Verdrecktes Volkswagen-Symbol an einem Golf: Der Autokonzern ist erneut Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Ermittler von Staatsanwaltschaft und Finanzbehörden haben am Dienstag Büros von Vorstandsmitgliedern des Autoherstellers VW durchsucht. Es geht um einen "Anfangsverdacht der Untreue".

Wie ein Sprecher des Konzerns der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, wurden demnach die Büros von Finanzvorstand Frank Witter, Personalvorstand Karlheinz Blessing sowie des jetzigen Aufsichtsratschefs und früheren Finanzvorstandes Hans Dieter Pötsch.

Weitere Einzelheiten nannte der Sprecher mit Hinweis auf laufende Ermittlungen nicht. Nach dpa-Informationen aus Unternehmenskreisen soll die Aktion der Ermittler im Zusammenhang mit laufenden Untersuchungen wegen angeblich überhöhter Zahlungen an den VW-Betriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh stehen.

Nicht für eine Stellungnahme zu erreichen

Volkswagen hat die Zahlungen an Betriebsräte mittlerweile verteidigt. Das Unternehmen halte sich bei der Vergütung von Betriebsratsmitgliedern an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes, so ein Konzernsprecher am Mittwoch. Schon vor Monaten habe ein externer Sachverständiger die Bestimmung der Bezüge von Betriebsratschef Bernd Osterloh überprüft.

Man gehe daher davon aus, dass die Vergütung "in jeder Hinsicht mit den rechtlichen Vorgaben im Einklang steht". Dies gelte auch für steuerrechtliche Fragen.

Etliche Verfahren

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte im Mai mitgeteilt, es gebe "ein Verfahren wegen des Anfangsverdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Aufwandsentschädigung für Betriebsratstätigkeit". Zum genauen Kreis der Beschuldigten wollte die Staatsanwaltschaft seinerzeit noch keine Angaben machen.

Bei der Braunschweiger Staatsanwaltschaft laufen derzeit noch etliche andere Verfahren gegen VW-Mitarbeiter - darunter auch hohe Manager sowie aktuelle oder ehemalige Vorstände. Dabei geht es allerdings um die Entstehung und die Folgen des Diesel-Skandals, der im September 2015 bekannt wurde.

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