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Verkehr: Deutsche Bahn kapituliert vor Pünktlichkeits-Ziel

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Pünktlichkeitsziel unerreichbar  

Ein Sturm und die Deutsche Bahn kapituliert

28.11.2017, 08:49 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Verkehr: Deutsche Bahn kapituliert vor Pünktlichkeits-Ziel. Zugreisende stehen vor einer Anzeigetafel auf dem Hauptbahnhof in Hannover. Im Herbst kam es durch Sturm "Xavier" durch massive Beeinträchtigungen im Schienenverkehr. (Quelle: dpa/Peter Steffen)

Zugreisende stehen vor einer Anzeigetafel auf dem Hauptbahnhof in Hannover. Im Herbst kam es durch Sturm "Xavier" durch massive Beeinträchtigungen im Schienenverkehr. (Quelle: Peter Steffen/dpa)

Richard Lutz zweifelt an der Erreichbarkeit und gibt das Pünktlichkeitsziel der Deutschen Bahn auf. Der neue Konzernchef träumt davon, irgendwann auch bei Unwettern verlässlich zu sein.

"Wir sind bei der Pünktlichkeit noch nicht da, wo wir hin wollen", sagte der neue Bahnchef Richard Lutz der "Süddeutschen Zeitung". Das eigentlich für 2017 angepeilte Ziel von 80 Prozent pünktlichen Zügen werde die Bahn im Fernverkehr nicht mehr erreichen, so Lutz. "Dafür ist zu viel passiert, gerade im zweiten Halbjahr. Das ärgert uns. Wir hatten den Kunden mehr versprochen."

Ihr langfristiges Ziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen will die Bahn aber nicht aufgeben. "Wir halten daran fest, auch wenn auf dem Weg dorthin beträchtliche Hindernisse zu beseitigen sind", sagte Lutz der Zeitung. Die Bahn wolle vor allem Ausfälle bei Unwettern, wie zuletzt bei Sturm "Xavier", vermeiden. Dazu gehörten auch eine bessere Vorbereitung auf Unwetter sowie eine bessere Kontrolle von Bäumen und Sträuchern entlang der Gleise. Als Ziel nannte Lutz: "weniger Streckensperrungen, auch bei Unwettern."

"Wir sind bei der Pünktlichkeit noch nicht da, wo wir hin wollen", so Lutz. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)"Wir sind bei der Pünktlichkeit noch nicht da, wo wir hin wollen", so Bahn-Chef Richard Lutz. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Zu neuen Passagierrekorden soll unterdessen auch der Start der neuen Schnellbahntrasse BerlinMünchen am 10. Dezember beitragen. Mit verkürzten Fahrtzeiten wolle die Bahn "Flugzeuge und Autos angreifen", sagte Lutz. "Bei den aktuell sechs Stunden zwischen Berlin und München nehmen Sie auch als Bahnchef nicht immer den Zug. Ab 10. Dezember sind es im ICE-Sprinter weniger als vier - und zwar zwischen den Innenstädten. Wir sind damit in Schlagdistanz mit dem Flieger."

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