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Aktien Wien Schluss: Quartalszahlen im Blickfeld der Anleger

29.11.2017, 18:17 Uhr | dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch etwas höher geschlossen. Der ATX stieg 9,72 Punkte oder 0,29 Prozent auf 3330,86 Einheiten. Im Späthandel grenzte der ATX seine Zuwächse ein und testete auch kurzfristig den Minusbereich, nachdem sich die Stimmung europaweit etwas eingetrübt hatte. Auch an der Wall Street gab es nach der jüngsten Rekordjagd eine gebremste Tendenz zu beobachten.

Unter den Einzelwerten standen in Wien erneut die Papiere von AT&S in der Gunst der Anleger weit oben. Die Aktien des steirischen Leiterplattenherstellers zogen 3,3 Prozent auf 23,95 Euro an, nachdem die Titel bereits am Vortag um mehr als drei Prozent zugelegt hatten.

Bei den heimischen Schwergewichten stiegen voestalpine um 2,3 Prozent auf 49,02 Euro. OMV legten um 0,9 Prozent auf 52,12 Euro und Erste Group um 0,65 Prozent auf 36,54 Euro zu.

Aktuelle Geschäftszahlen rückten Immofinanz, Vienna Insurance, KapschTrafficCom und Porr ins Blickfeld der Akteure. Die Aktien der Immofinanz reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 2,5 Prozent auf 2,01 Euro. Die Analysten von der Baader Bank schreiben in einer ersten Einschätzung, dass das operative Ergebnis (FFO) und der Nettogewinn des Immobilienunternehmens im 3. Quartal enttäuscht hätten.

Die Titel Vienna Insurance Group (VIG) gaben 1,9 Prozent auf 24,44 Euro nach. In einem Kommentar zu den Neunmonatszahlen des Versicherers bestätigten die Analysten der Baader Bank die Kaufempfehlung "Buy" für die VIG-Aktien. Das Kursziel liegt bei 28 Euro. Die vorgelegten Geschäftszahlen entsprachen weitestgehend den Erwartungen der Analysten.

Die Porr-Papiere erzielten ein Kursplus von 2,6 Prozent auf 25,65 Euro. Der Baukonzern musste nach drei Quartalen einen Gewinneinbruch hinnehmen. Dafür hat der Konzern deutlich mehr Aufträge erhalten.

Kapsch-TrafficCom-Titel schlossen mit einem satten Zuwachs von 3,55 Prozent bei 48,67 Euro. Der Mautspezialist hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2017/18 zwar mehr Umsatz gemacht, der Gewinn blieb aber unter jenem des Vorjahres.

Strabag gingen mit einem Kursabschlag von 2,1 Prozent auf 33,20 Euro aus dem Handelstag. Von der APA befragte Analysten erwarten für die am morgigen Donnerstag anstehenden Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2017 des Baukonzerns einen Gewinnanstieg verbunden mit mehr Umsatz.

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