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Aktien Wien Schluss: ATX geht schwächer ins Wochenende

01.12.2017, 18:11 Uhr | dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,50 Prozent auf 3328,10 Punkte. Auch an Europas Leitbörsen gab es klare Abschläge zu sehen. Im Tagesverlauf lasteten bereits ein fester Euro und Sorgen um die US-Steuerreform auf der Stimmung. Erfreuliche Daten zur Industriestimmung in der Eurozone hellten die Stimmung nicht merklich auf.

Knapp vor Börsenschluss schürten dann politische Meldungen aus den USA starke Unsicherheit und ließen die Börsen in den USA und mit ihnen in Europa erneut absacken. Der Euro kletterte im Gegenzug wieder über 1,19 Dollar, nachdem er zuvor noch auf rund 1,1850 Dollar zurückfiel. Der frühere Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump, Michael Flynn, hat sich am Freitag vor einem Bundesgericht in Washington schuldig bekannt, das FBI im Zuge der Russland-Affäre belogen zu haben.

In Wien zogen Vienna Insurance Group um 3,76 Prozent auf 25,68 Euro nach oben und belegten damit den ersten Platz im ATX. Die Titel des Branchenkollegen UNIQA gewannen 0,84 Prozent auf 8,99 Euro. Mit einem Tageshoch von 9,02 Euro erreichten die Aktien des Versicherers den höchsten Stand seit Juni 2015.

Unter den Finanzwerten waren Bawag (plus 0,75 Prozent auf 43,50 Euro) und Raiffeisen (plus 0,32 Prozent auf 29,85 Euro) gesucht, während Erste Group 1,69 Prozent auf 36,03 Euro verloren.

OMV konnten ein kleines Plus von 0,08 Prozent auf 52,30 Euro verzeichnen. Der Ölkonzern hat den Kauf des Anteils am russischen Erdgasfeld Juschno Russkoje (Yuzhno-Russkoye) vom deutschen Energiekonzern Uniper abgeschlossen. Für 24,99 Prozent an dem westsibirischen Gasfeld einschließlich der vereinbarten Anpassungen beim Closing legt die OMV 1,719 Milliarden Euro auf den Tisch.

FACC fielen 1,80 Prozent auf 13,91 Euro. Der Flugzeugzulieferer hat angekündigt, in den kommenden drei Jahren bis zu 100 Millionen Euro in neue Technologien und Produkte investieren zu wollen.

Auch Lenzing büßten klare 2,60 Prozent auf 97,33 Euro ein, nachdem die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) ihr Kursziel für die Aktien des Faserherstellers deutlich von 145,00 auf 110,00 Euro reduziert hatten. Das Anlagevotum blieb bei "Hold".

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