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Wirtschaft - Aktien Osteuropa Schluss: In Ungarn geht der Abwärtstrend weiter, sonst im Plus

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Wirtschaft  

Aktien Osteuropa Schluss: In Ungarn geht der Abwärtstrend weiter, sonst im Plus

04.12.2017, 19:07 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Montag mehrheitlich Gewinne eingefahren. Die gute Stimmung an den europäischen Leitbörsen und an der Wall Street im Zuge der Fortschritte bei der US-Steuerreform stützte. Nur der Handelsplatz in Budapest fiel erneut aus der Reihe.

In Moskau rückte der russische Leitindex RTSI um 0,05 Prozent auf 1133,87 Punkte vor.

In Warschau ging es für den WIG-30 um 0,50 Prozent hoch auf 2764,94 Punkte zu. Der breiter gefasste WIG gewann 0,54 Prozent auf 62 368,26 Stellen. Im Finanzsektor gewannen die Papiere der Alior Bank 4 Prozent. MBank verteuerten sich um 3,3 Prozent und die Versicherungsaktie PZU legte um 2,2 Prozent zu. Die Papiere der größten polnischen Bank PKO sanken hingegen um 0,9 Prozent. Die Telekomaktie Orange Polska zog um 4 Prozent an.

In Prag schloss der tschechische Leitindex PX 0,32 Prozent höher auf 1067,35 Punkten. Vor allem im Finanzbereich gab es positive Vorzeichen. Komercni Banka verteuerten sich um 1,7 Prozent. Erste Group verbuchten ein Kursplus von 0,4 Prozent und Moneta Money Bank legten um 0,3 Prozent zu. Unter den Energiewerten büßten CEZ 0,9 Prozent ein. Die Telekomaktie O2 C.R. gewann 0,7 Prozent.

In Budapest scheint derweil kein Ende des Abwärtstrends in Sicht. Der ungarische Leitindex BUX fiel um weitere 1,0 Prozent auf 37 805,37 Punkte und verbuchte damit bereits den achten Verlusttag in Folge. Die auffälligste Kursbewegung unter den ungarischen Schwergewichten zeigte Gedeon Richter. Die Pharmaaktie verbilligte sich um 5,8 Prozent. Belastend wirkten hier Medienberichte, dass die europäische Arzneimittel-Agentur eine Untersuchung über die Auswirkungen eines Medikaments von Richter gestartet hatte.

Die anderen großen Werte in Budapest MOL, OTP Bank und MTelekom legten jeweils um etwa 0,4 Prozent zu.

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