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Abgasskandal: Auch BMW der Abgasmanipulation verdächtigt

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"Sehr klare Indizien"  

Auch BMW soll bei Abgasen gemogelt haben

05.12.2017, 10:12 Uhr | AFP, t-online.de

Abgasskandal: Auch BMW der Abgasmanipulation verdächtigt. BMW verteidigt sich und erklärt, dass die Messwerte innerhalb der "erwartbaren Toleranz" lägen. (Quelle: dpa/Andreas Arnold)

BMW verteidigt sich und erklärt, dass die Messwerte innerhalb der "erwartbaren Toleranz" lägen. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat BMW Abgasmanipulation vorgeworfen. DUH-Geschäftsführer Resch sieht "sehr klare Indizien" für Abschalteinrichtungen. Der Abgas-Skandal weitet sich womöglich aus.

Wie der Berliner "Tagesspiegel" und das ZDF-Magazin "Wiso" berichteten, wirft die DUH auch BMW vor, Abgassoftware manipuliert und illegale Abschalteinrichtungen in die Abgasreinigung seiner Fahrzeuge eingebaut zu haben. Messungen der DUH hätten ergeben, dass die Emissionen von Stickoxiden bei einem neuen BMW 320 Diesel bei Messungen auf der Straße bis zu sieben Mal so hoch lagen wie im Labortest nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ).

Abschalteinrichtungen bei Motoren

Aus den Untersuchungsergebnissen der DUH geht den Berichten zufolge hervor, dass sich bei Überprüfungen der Motorsteuerung auch mit Hilfe externer Experten herausgestellt habe, dass die Software offenbar so programmiert gewesen sei, dass die Abgasrückführung bereits ab einer Drehzahl von 2000 Umdrehungen pro Minute reduziert und ab 3500 Umdrehungen komplett abgeschaltet werde.

"Die vorliegenden Messergebnisse sind sehr klare Indizien dafür, dass hier Abschalteinrichtungen in der Motorsteuersoftware vorhanden sind", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch dem "Tagesspiegel". Diese müssten komplett entfernt werden. "Autos müssen in allen normalen Betriebssituationen eine voll funktionstüchtige Abgasreinigung haben", sagte Resch. Am Dienstagvormittag will die DUH ihre Messergbenisse der Öffentlichkeit vorstellen.

Erklärung und Argumentation von BMW

BMW erklärte auf Anfrage des ZDF schriftlich, "vergleichbare Fahrzeugtypen" hätten bei einer von BMW veranlassten Untersuchung des Tüv Süd Stickoxid-Werte erzielt, die "innerhalb der technisch erklärbaren sowie erwartbaren Toleranz" lägen.

Weiter erklärte BMW, "dass Fahrbedingungen, die von der gesetzlich vorgeschriebenen NEFZ-Rollenprozedur abweichen, auch zu höheren Emissionen führen können und dürfen". Zu einer etwaigen Abschalteinrichtung sagte BMW demnach nichts.

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