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Wirtschaft - Aktien Frankfurt: Dax rutscht ins Minus - Zollt starkem Vortag Tribut

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt: Dax rutscht ins Minus - Zollt starkem Vortag Tribut

05.12.2017, 12:06 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Dienstag seiner starken Vortagserholung Tribut gezollt und ist nach Anfangsgewinnen klar ins Minus gerutscht. "Nach der gestrigen Rally gönnt sich der Markt eine Verschnaufpause", kommentierte Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. "Auch die Wall Street musste gestern nach anfänglicher Euphorie über die vom US-Senat verabschiedete Steuerreform einen kleinen Rückschlag wegstecken."

Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex 0,43 Prozent tiefer bei 13 002,30 Punkten. Damit blieb er im Bereich zwischen 12 800 und 13 200 Punkten hängen, der ihm seit Wochen die Handelsspanne vorgibt. Zu Wochenbeginn hatte der Dax dank Fortschritten bei der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump den Kursrückschlag vom Freitag mehr als wettgemacht. Nun fehlten ihm aber Impulse für weitere Gewinne.

Nicht besser erging es am Dienstag den deutschen Nebenwerte-Indizes: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,30 Prozent auf 26 853,50 Zähler, während der Technologiewerte-Index TecDax angesichts negativer Vorgaben aus den USA sogar 1,08 Prozent auf 2463,51 Punkte einbüßte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,47 Prozent auf 3559,41 Punkte.

An den US-Börsen erreichten die Standardwerte-Indizes Dow Jones Industrial und S&P 500 am Montag zwar weitere Rekordstände, konnten diese aber nicht halten. Zudem ging es an der Technologiebörse Nasdaq deutlich bergab, was Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK als Warnsignal auch für die europäischen Anleger bezeichnete. An den asiatischen Handelsplätzen überwogen am Dienstag die roten Vorzeichen.

Im Dax führte der Immobilienkonzern Vonovia mit einem Kursanstieg von 2,09 Prozent auf 40,60 Euro die Gewinnerliste an - bei 40,775 Euro erreichten die Aktien sogar ein Rekordhoch. Im aktuellen, von Vorsicht geprägten Umfeld seien Aktien aus der Immobilienbranche wie etwa Vonovia klar als "sicherer Hafen" gefragt, sagte ein Börsianer. Auch in der europäischen Sektorübersicht hatten Immobilienwerte die Nase vorn.

Die Aktien von BMW trotzten mit lediglich minus 0,19 Prozent Vorwürfen der Deutschen Umwelthilfe, wonach der Autobauer in einem Diesel-Modell eine Abschalteinrichtung eingesetzt habe. BMW teilte auf Anfrage mit, es gebe "keinerlei Aktivitäten und technische Vorkehrungen, den Prüfmodus zur Erhebung von Emissionen zu beeinflussen". Das seien nicht die ersten Vorwürfe gegen BMW in diese Richtung, kommentierte ein Börsianer.

Die Vorzugsaktien von Konkurrent Volkswagen setzten mit minus 1,96 Prozent ihre jüngste Talfahrt nach der vorangegangenen Erholung fort und waren Schlusslicht im deutschen Leitindex.

Beim Elektrokonzern Siemens sorgte eine Verkaufsempfehlung der britischen Investmentbank Barclays für einen überdurchschnittlichen Kursrückgang von 1,00 Prozent. Das Geschäftsjahr 2017/2018 werde für die Münchner ein Übergangsjahr mit hohen Kosten, schrieb Analyst James Stettler. Für eine Aufspaltung, den besten Weg der Wertschöpfung, sei der Konzern noch nicht reif.

Im MDax gehörte der Aromenhersteller Symrise nach einer Kaufempfehlung der französischen Großbank Societe Generale zu den Favoriten: Mit einem Plus von 1,04 Prozent auf 71,06 Euro blieben die Aktien nur wenig unter ihrem Rekordhoch. Die jüngsten Investitionen dürften ab 2019 für zunehmende Volumina sowie steigende Gewinne und Barmittel sorgen, lobte Analyst Thomas Swoboda. Er erhöhte seine Gewinnschätzungen

Unter den Technologietiteln favorisierten die Anleger Dialog Semiconductor: Die Aktien des Halbleiterkonzerns, die zuletzt wegen Sorgen um den Verlust des wichtigen Kunden Apple um insgesamt rund 28 Prozent abgestürzt waren, konnten sich mit plus 5,82 Prozent etwas erholen.

Evotec-Papiere rückten dank eines neuen Kaufvotums der Deutschen Bank um 3,45 Prozent vor. Analyst Falko Friedrichs sieht nach dem jüngsten Kursrutsch eine attraktive Einstiegsgelegenheit. Das Biotechnologie-Unternehmen sei ausgezeichnet positioniert, und die Anleger müssten auf dem aktuellen Bewertungsniveau für die Produktpipeline praktisch nichts bezahlen./gl/oca

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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