Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: Städtetag fordert Ende des Streits in Autoindustrie zu Dieselfonds

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Städtetag fordert Ende des Streits in Autoindustrie zu Dieselfonds

06.12.2017, 05:29 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Städtetag hat ein Ende des Streits in der Autoindustrie über die finanzielle Beteiligung am Dieselfonds für bessere Luft in den Kommunen gefordert. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte der Deutschen Presse-Agentur, zwar sei es nicht Sache der Städte, die Finanzierungsverhandlungen zwischen dem Bund und der Branche zu führen. "Aber ich finde schon, dass sich die Automobilindustrie als Hauptverursacher der Stickoxid-Probleme keinen schlanken Fuß machen darf und ihren Beitrag leisten muss."

Die ausländischen Autobauer weigern sich, sich an dem Fonds für sauberere Luft in Städten zu beteiligen. Dieser hat ein Gesamtvolumen von insgesamt einer Milliarde Euro, die Autoindustrie soll insgesamt 250 Millionen Euro beisteuern. Zusagen gibt es bisher aber nur von Volkswagen , Daimler und BMW , so dass noch eine Lücke klafft. Die Hersteller sollen sich je nach Diesel-Marktanteil beteiligen. Bisher kommen als Beitrag der Autoindustrie am Fonds 160 bis 170 Millionen Euro zusammen, wie dpa aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Dedy sagte, der Städtetag gehe fest davon aus, dass der Mobilitätsfonds ein Volumen von einer Milliarde Euro habe. "Davon darf auf keinen Fall etwas zurückgenommen werden. Dazu steht die Bundesregierung gegenüber den betroffenen Kommunen im Wort."

In vielen Städten werden Grenzwerte beim Ausstoß gefährlicher Stickoxide anhaltend überschritten. Es drohen deshalb gerichtlich erzwungene Diesel-Fahrverbote.

Bei einem Treffen von Bund, Ländern und Kommunen war in der vergangenen Woche der Startschuss für konkrete Projekte in Kommunen gefallen, um die Luftqualität zu verbessern. "Die Städte sind bereits dabei, ihre Sofortmaßnahmen umzusetzen, und zwar auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko - denn der Bund kann uns derzeit noch nicht sagen, was am Ende genau gefördert wird", sagte Dedy.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Das ideale Geschenk – NIVEA Eau de Toilette
bis 18.12.versandkostenfrei bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017