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Easyjet macht Lufthansa ab Januar innerdeutsche Konkurrenz

06.12.2017, 12:31 Uhr | dpa-AFX

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Air-Berlin-Pleite greift nun erstmals die britische Fluggesellschaft Easyjet die Lufthansa auf innerdeutschen Strecken an. Von Berlin-Tegel plant die Gesellschaft nach eigener Mitteilung ab dem 5. Januar wöchentlich 250 Flüge zu den innerdeutschen Zielen Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Auch werden 15 internationale Ziele wie Wien, Zürich oder Rom ins Programm genommen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Easyjet bedient damit vier der wichtigsten innerdeutschen Strecken, auf denen seit Oktober die Konkurrenz der Air Berlin fehlt. Ob noch weitere derartige Verbindungen wie beispielsweise Hamburg-München oder Düsseldorf-München hinzukommen, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Zum Sommerflugplan ab Ende März sollen weitere Ziele von Berlin-Tegel aus angeflogen werden, kündigte Easyjet nur an.

Das in der Hauptstadt stark beworbene neue Angebot steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen EU-Genehmigung zur Übernahme von bis zu 25 Jets der insolventen Air Berlin samt ihrer Start- und Landerechte. In Brüssel endet die erste Prüfphase am 12. Dezember, wobei mit einem positiven Bescheid der Kommission gerechnet wird, da das Easyjet-Angebot die befürchtete Vormachtstellung der Lufthansa abmildern würde.

Mit dem Markteintritt könnten die Durchschnittspreise schon wegen der zusätzlich eingesetzten Flugzeugkapazitäten sinken. Easyjet spricht von rund einer Million Sitzplätzen, die man zwischen dem 5. Januar und dem 24. März zusätzlich anbiete.

Easyjet bietet innerdeutsche Oneway-Tickets ab rund 50 Euro an und erreicht damit in etwa das Niveau der untersten Buchungsklasse der Lufthansa. Die höchste Frequenz ist auf der Strecke München-Berlin mit durchschnittlich 14 Flügen pro Tag geplant. Von und nach Frankfurt wird es etwa 10 Flüge geben.

Neben den 19 Verbindungen ab Tegel bleibt Easyjet auch ein wichtiger Anbieter am Flughafen Berlin-Schönefeld mit zuletzt 51 Strecken. Die neuen Flüge will das Unternehmen mit eigenen und zunächst auch angemieteten Jets bestreiten. Die Gewerkschaft Verdi unterstützt das Übernahmeangebot an rund 1000 Beschäftigte der Air Berlin. Nach anfänglichem Zögern der Belegschaft soll es inzwischen zahlreiche Bewerbungen geben. "Die Nachfrage ist höher als das Angebot", hieß es - auch wenn ein Teil der Piloten und Flugbegleiter noch darauf setzt, gerichtlich einen Betriebsübergang zu erstreiten.

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