Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: IG Metall lehnt erstes Angebot der Arbeitgeber ab

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

IG Metall lehnt erstes Angebot der Arbeitgeber ab

06.12.2017, 15:12 Uhr | dpa-AFX

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Arbeitgeber der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben in den Tarifverhandlungen ein erstes Angebot vorgelegt. Die Beschäftigten sollen demzufolge eine Einmalzahlung von 200 Euro und von April an eine Tariferhöhung um 2,0 Prozent erhalten. Das Angebot knüpften die Arbeitgeber an den Wunsch, die Arbeitszeiten auch nach oben hin flexibel gestalten zu können, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht.

Die Gewerkschaft IG Metall lehnte die Offerte nach der zweiten Verhandlungsrunde in München als "Provokation und nicht verhandlungsfähig" ab. Zum einen sei das Entgeltangebot angesichts der sehr guten Wirtschaftslage völlig inakzeptabel, sagte Bayerns IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler dazu. Zum anderen hätten die Arbeitgeber die Arbeitszeitforderungen der Gewerkschaft ignoriert.

Die IG Metall hatte für die etwa 839 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bayern sechs Prozent mehr Lohn gefordert. Zudem will die Gewerkschaft erreichen, dass Arbeitnehmer ihre wöchentliche Arbeitszeit für eine bestimmte Zeit auf bis zu 28 Stunden reduzieren können und dafür zum Teil einen finanziellen Zuschuss bekommen.

Das lehnen die Arbeitgeber allerdings weiterhin kategorisch ab. "Das ist für uns ein absolutes No-Go. Weil es zu einer riesengroßen Ungerechtigkeit führen und einen Anreiz geben würde, die Arbeitszeit abzusenken", sagte Verhandlungsführerin Angelique Renkhoff-Mücke dazu. Das sei für die Branche in Zeiten des Fachkräftemangels kontraproduktiv. Grundsätzlich habe die Arbeitgeberseite nichts gegen Änderungen und Modernisierungen der Arbeitszeitregelungen. Sie wolle die geforderte Flexibilität aber in beide Richtungen - damit für einen befristeten Zeitraum auch Arbeitszeiterhöhungen möglich sind.

Die Branche gilt als wichtigster Wirtschaftszweig im Freistaat. Zum 31. Dezember läuft der derzeitig gültige Tarifvertrag aus. Damit endet auch die Friedenspflicht. Ab Januar sind demzufolge erste Warnstreiks möglich.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
NIVEA Duftkerze für perfekte Wohlfühlmomente
ideal auch als Geschenk - jetzt auf NIVEA.de
Shopping
Jetzt portofrei Weihnachts- geschenke bestellen!
schnell zu JAKO-O.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017