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Wirtschaft - Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Gewinne - Bux auf Erholungskurs

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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Gewinne - Bux auf Erholungskurs

07.12.2017, 18:58 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag mehrheitlich Gewinne eingefahren. Ausreißer war die Börse in Moskau, wo der russische Leitindex RTSI 1,05 Prozent auf 1119,51 Punkte verlor.

Die Budapester Börse schloss am Donnerstag deutlich fester. Der ungarische Leitindex Bux stieg um 2,01 Prozent auf 38 348,20 Punkte. Damit schwenkte das Barometer nach seiner Stabilisierung am Vortag auf deutlichen Erholungskurs. Am Mittwoch war der Index das erste Mal wieder leicht gestiegen, nachdem er zuvor neun Handelstage in Folge gefallen war. Unter den große Werten in Ungarn zogen OTP Bank um 3,02 Prozent an. Die Papiere des Ölkonzerns MOL gewannen 2,97 Prozent. Für MTelekom ging es um 0,64 Prozent aufwärts, während die Titel des Pharmakonzerns Gedeon Richter unverändert aus dem Handel gingen.

An der Prager Börse rückte der tschechische Leitindex PX um 0,26 Prozent auf 1055,92 Punkte vor. Unterstützung kam von guten Daten aus der Industrie: Diese hat ihre Produktion im Oktober deutlich gesteigert. Im Leitindex führten die Aktien des Versicherers Vienna Insurance mit plus 1,28 Prozent und des Tabakkonzerns Philip Morris CR mit plus 1,26 Prozent das Feld an. Kursgewinne verzeichneten auch die Anteilsscheine des Petrochemiekonzerns Unipetrol und die Papiere des Medienunternehmens CETV, die beide um jeweils 0,8 Prozent stiegen. Größter Verlierer im PX waren die Aktien des Telekomunternehmens O2 CR mit einem Minus von 0,91 Prozent.

In Warschau notierte der Wig-30 zum Handelsende mit plus 0,03 Prozent auf 2754,19 Punkten nur wenig verändert. Auch der breiter gefasste Wig ging praktisch unverändert bei 62 164,65 Zählern aus dem Handel. Polens Regierungschefin Beata Szydlo hatte ein Misstrauensvotum im Parlament überstanden - ob sie ihren Posten behält, ist aber dennoch weiter ungewiss.

Zu den größten Gewinnern in Polen gehörten im Branchenvergleich Aktien von Stromkonzernen. So legten PGE um 5,79 Prozent zu. Energa gewannen 5,77 Prozent und Tauron 5,54 Prozent. Für Enea ging es um 5,35 Prozent nach oben. Die Branche profitierte von einer anderen Parlamentsentscheidung: Die Abgeordneten stimmten für eine Gesetzesvorlage, welche die Schaffung eines Kapazitätsmarkts im polnischen Stromsektor vorsieht. Die Stromversorger werden künftig also nicht nur für den produzierten Strom bezahlt, sondern auch grundsätzlich für das Betreiben der Kraftwerke.

Kursabschläge gab es in Warschau indes im Telekom- und Medienbereich: So fielen die Aktien von Orange Polska um 4,42 Prozent und die Titel von Cyfrowy Polsat um 2,50 Prozent. Auch einige Finanzwerte wie Alior Bank und mBank verzeichneten klare Kursverluste.

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