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Wirtschaft: Steinhoff fällt weiter in hohem Tempo - 10 Milliarden weg

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Wirtschaft  

Steinhoff fällt weiter in hohem Tempo - 10 Milliarden weg

07.12.2017, 19:02 Uhr | dpa-AFX

(Im dritten Absatz wurde ein Grammatikfehler entfernt.)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Poco-Mutter Steinhoff haben am Donnerstag ihren freien Fall fortgesetzt. Selbst die Ankündigung des Managements, mit Verkäufen von Randbereichen frisches Geld in die Kassen zu spülen, konnte die Nerven der Investoren nicht beruhigen.

Stattdessen sackte der Aktienkurs nach dem 63-prozentigen Einbruch vom Vortag weiter ab. Zum Handelsschluss stand ein Minus von 46,15 Prozent auf der Kurstafel auf 0,595 Euro. Dies ist der tiefste Kurs ihrer gut zweijährigen deutschen Börsengeschichte. Der Börsenwert des Unternehmens büßte somit seit Bekanntwerden des Chef-Rücktritts und der damit offen zu Tage tretenden Bilanzprobleme um gut 80 Prozent beziehungsweise etwas mehr als zehn Milliarden Euro auf gerade mal noch 2,5 Milliarden Euro ein.

Der mit dem Rücken zur Wand Steinhoff-Konzern will sich nun offenbar schnell mit wichtigen Kreditgebern treffen. Bereits am Montag solle es ein Treffen mit Kreditgebern von zwei wichtigen Säulen der Unternehmensfinanzierung geben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. An der Börse sorgte die Nachricht über die geplanten Gespräche gegen Ende des Donnerstagshandels für keinerlei Erleichterung.

Am Vortag hatte der Abgang des Firmenchefs nach Bilanzunregelmäßigkeiten die Anleger aufgeschreckt. Die erneut heftigen Kursverluste legen den Schluss nahe, dass es um das Nervenkostüm der Investoren weiter nicht gut bestellt ist.

Das gilt auch für den Anleihemarkt: Eine fünfjährige Anleihe des Unternehmens im Volumen von gut einer Milliarde Euro war am Mittwoch auf 30 Prozent ihres Ausgabepreises eingebrochen. Ende August hatten die Papiere noch "pari" gehandelt, also auf Höhe des Ausgabepreises.

"Fernbleiben! In die Aktie kann man vorerst nicht investieren", schrieb ein Aktienhändler am Morgen in einem Marktkommentar. Vielmehr dürften nun Spezialfonds auf den Plan treten, die die noch verbliebenen Assets des Möbelriesen unter die Lupe nehmen dürften.

So sah es auch die Aktienanalystin Shelly Xie von RBC Capital: "Der Fokus dürfte sich nun zunehmend auf die Vermögenswerte richten", schrieb sie in einem Kommentar. Allerdings mangele es bislang an Informationen des Unternehmens über die Finanzlage, und die Prüfung der Bilanzen dauere fort. Die Aktie werde nicht länger von der operativen Entwicklung bewegt, urteilte die Expertin./bek/ag/das/ajx/zb

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