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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht mit Verlust in den Hexensabbat

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht mit Verlust in den Hexensabbat

15.12.2017, 10:00 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der sogenannte Hexensabbat hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt zunächst in die Flucht getrieben. An diesem Freitag laufen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Dies kann am Kassamarkt für größere Kurssprünge sorgen. Denn Investoren versuchen oft, zum Verfall die Kurse kurzfristig in die für sie günstige Richtung zu bewegen.

Der Dax verlor im frühen Handel zuletzt 0,24 Prozent auf 13 036,37 Punkte. Damit deutet sich aktuell ein Wochenverlust von 0,9 Prozent an. Bereits seit Wochen pendelt der deutsche Leitindex in der Spanne zwischen 12 800 und 13 200 Punkten. Viele institutionelle Investoren seien am Verfalltag auf die Marke von 13 000 Punkten fixiert, hieß es. Laut Händlern könnte der Leitindex danach aus der genannten Spanne ausbrechen.

Der MDax sank am Freitag um 0,36 Prozent auf 25 977,11 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,83 Prozent auf 2514,78 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,1 Prozent.

Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader sieht dennoch gute Chancen für eine Weihnachtsrally in der kommenden Woche, denn die EZB habe ein Festhalten an ihrem Kurs signalisiert. Insofern sei kein abrupter Stopp des liquiditätsfördernden Anleihekaufprogramms zu erwarten. Auch der wieder unter die Marke von 1,18 US-Dollar gesunkene Eurokurs sollte dem Dax Unterstützung geben, so Cutkovic. Ein schwächerer Euro macht die hiesigen Exporte in Länder außerhalb der Eurozone lukrativer.

Unter den Einzelwerten zeigten sich die Versorgerwerte etwas erholt von ihrer zuletzt steilen Talfahrt. So gewannen die Papiere von RWE an der Dax-Spitze 2,4 Prozent, gefolgt von Eon-Titeln mit plus 2,0 Prozent. Im MDax waren die Anteilscheine der RWE-Ökostromtochter Innogy mit einem Gewinn von 2,4 Prozent am stärksten gefragt. Nach einer Gewinnwarnung von Innogy waren die Aktien am Mittwoch und Donnerstag um knapp 20 Prozent eingebrochen.

Die Papiere der Deutschen Telekom reagierten hingegen kaum auf die Nachricht, wonach die Bonner und die schwedische Tele2 nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten antreten. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Telekom 75 Prozent hält.

Das offenbar rege Interesse am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten der Merck KGaA ließ deren Aktionäre zunächst unbeeindruckt. Die Merck-Papiere ermäßigten sich um 0,1 Prozent. Zu den Bietern in der ersten Runde gehörten der Nahrungsmittelkonzern Nestle, der Konsumgüter-Hersteller Reckitt Benckiser und der Arzneimittel-Produzent Mylan, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Sparte könnte demnach umgerechnet bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Das wäre etwas mehr als zuletzt erwartet.

Die Kursverluste der Oracle-Aktien am Vorabend nach schwachen Quartalszahlen lösten bei den Papieren des deutschen Konkurrenten SAP Gewinnmitnahmen aus. Zuletzt gaben SAP um 0,7 Prozent nach. "Die Zahlen von Oracle und vor allem der Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal könnten die Erwartungen an das Cloud-Geschäft ein wenig dämpfen", sagte ein Händler. Positiv für den SAP-Kurs sei allerdings das von Morgan Stanley von 102 auf 111 Euro erhöhte Kursziel, das der Aktie fast 15 Prozent Aufwärtspotenzial einräumt.

Die Airbus-Aktien reagierten kaum auf die Meldung, dass Konzernchef Tom Enders seinen Job bei dem von Korruptionsermittlungen erschütterten Luftfahrtriesen im Frühjahr 2019 abgibt. Die französische Nummer zwei des Konzerns, Fabrice Brégier, wird im Februar 2018 zurücktreten. Seinen Job als Chef des wichtigen Verkehrsflugzeug-Geschäfts übernimmt Guillaume Faury, derzeit zuständig für die Helikopter-Sparte.

Steinhoff-Titel setzten ihren Kurseinbruch der vergangenen beiden Handelstage fort und sackten um weitere 8,4 Prozent ab. Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller macht einen personellen Schnitt, wobei Hauptaktionär, Aufsichtsratvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese deutlich an Einfluss verliert: Er scheidet aus dem obersten Führungszirkel aus. Zudem hat sich seine Beteiligung von rund einem Viertel am Unternehmen etwas reduziert.

Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass auch der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss, worauf die Aktien um mehr als 13 Prozent abschmierten. Seit Anfang des Monats waren die Steinhoff-Titel in der Spitze um fast 90 Prozent eingebrochen und zum "Pennystock" geworden - in der Vorwoche war es für das Papier zeitweise bis auf 0,35 Euro heruntergegangen.

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