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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Schluss: Dax dank Wall Street klar über 13 000 Punkten

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Schluss: Dax dank Wall Street klar über 13 000 Punkten

04.01.2018, 18:17 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Kielwasser rekordfreudiger US-Börsen und weltweit guter Konjunkturdaten hat der Dax am Donnerstag weiter kräftig zugelegt. Selbst der wieder erstarkende Euro , der die Produkte deutscher Unternehmen für Käufer außerhalb des Währungsraums verteuern kann, konnte der guten Stimmung der Anleger wenig anhaben.

Zum Handelsende stand der deutsche Leitindex 1,46 Prozent höher bei 13 167,89 Punkten. Damit knüpfte er an seine Vortagsgewinne an. Die kleine Schwächephase zum Ende des starken Börsenjahres 2017 und zum Auftakt des neuen Jahres rückte damit etwas in den Hintergrund.

Der Dax steige allerdings "zweifelsohne nicht aus eigener Kraft, sondern ist weiterhin nur ein Mitläufer der Rally an der Wall Street", gab Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets zu bedenken. Da der Index sich weniger stark entwickle als sein US-Pendant, drohe bei einer Korrektur in New York auch ein deutlicherer Rückschlag. "Es bleibt zu hoffen, dass sich die heutige Dynamik über die kommenden Tage fortsetzen und der Dax über 13 350 Punkte steigen kann, um ebenfalls ein klares Signal für neue Rekorde zu setzen." Die bisherige Bestmarke hatte Deutschlands wichtigster Aktienindex im November bei 13 525 Punkten erreicht.

Die deutschen Nebenwerte-Indizes legten am Donnerstag ebenfalls zu: Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 1,35 Prozent auf 26 748,83 Zähler, und der TecDax legte um 0,98 Prozent auf 2622,38 Punkte zu. Damit bewegt sich der Technologiewerte-Index wieder auf dem Niveau von Anfang 2001. Der SDax der gering kapitalisierten Werte stieg sogar auf ein Rekordhoch und schloss 0,82 Prozent im Plus bei 12 167,12 Zählern.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es am Donnerstag um 1,68 Prozent auf 3568,88 Punkte bergauf. Die nationalen Börsenbarometer in Paris und London legten ebenfalls zu, letzterer allerdings nur leicht. Derweil stieg der amerikanische Leitindex Dow Jones Industrial erstmals in seiner Geschichte über 25 000 Punkte und stand zum europäischen Handelsende über ein halbes Prozent im Plus. Auch die anderen US-Indizes stellten einmal mehr Bestmarken auf.

Im Dax zählten die Anteilscheine des Industriekonzerns Siemens mit plus 2,73 Prozent zu den Favoriten der Anleger. Sie gehören zu den "Top Ten" der deutschen Aktien, bei denen das Bankhaus Metzler im ersten Quartal 2018 die größten Kurschancen sieht.

Bei den Autobauern Daimler und BMW reichte es nach Absatzzahlen aus den USA und Deutschland nur für unterdurchschnittliche Kursgewinne von 1,17 beziehungsweise 0,71 Prozent. Besser schlugen sich die Vorzugsaktien von Konkurrent Volkswagen mit plus 1,75 Prozent.

An der MDax-Spitze erholten sich die von einem Bilanzskandal durchgeschüttelten Aktien von Steinhoff um weitere knapp 22 Prozent auf 0,561 Euro. Seit ihrem massiven Kurseinbruch unter 1 Euro Anfang Dezember sind sie als Pennystock ein Spielball für Spekulanten. Als leicht positiv wurde am Markt die Meldung gewertet, dass die Einzelhandelstochter Pepkor Europe weiter über eine Kreditlinie in Höhe von 180 Millionen britische Pfund verfügt. Die Neubesetzung des Finanzvorstands-Postens ließ den Aktienkurs hingegen kalt.

Im TecDax zogen die Anteilscheine von Spitzenreiter Adva Optical um knapp 12 Prozent an, nachdem Analyst Robin Brass von der Privatbank Hauck & Aufhäuser seine Verkaufsempfehlung für die Papiere des Telekom- und Netzwerkausrüsters aufgegeben hatte. Die Lagerbestände der Kunden erschienen leer gefegt, woraus sich 2018 entsprechende Chancen für das Unternehmen ergäben, schrieb der Experte.

Als einer der größten Verlierer im SDax fielen die Papiere von Gerry Weber um knapp 3 Prozent. Jürgen Kolb vom Analysehaus Kepler Cheuvreux attestierte dem Modekonzern ein insgesamt unattraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Die lustlose Entwicklung des deutschen Mode-Einzelhandels im November und mehr noch im Dezember lasse nichts Gutes für 2018 erwarten, warnte er.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,07 Prozent auf 140,40 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,08 Prozent auf 161,66 Punkte. Der jüngst etwas schwächelnde Eurokurs legte wieder den Vorwärtsgang ein und stieg zuletzt auf 1,2063 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2065 (Mittwoch: 1,2023) Dollar festgesetzt./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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