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Wirtschaft - Aktien Frankfurt: Vor Zahlenflut aus USA wechseln Anleger an die Seitenlinie

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt: Vor Zahlenflut aus USA wechseln Anleger an die Seitenlinie

11.01.2018, 15:02 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine zunehmend vorsichtige Haltung haben Anleger am Donnerstag am deutschen Aktienmarkt eingenommen. Der Dax gab am Nachmittag um 0,46 Prozent auf 13 220,70 Punkte nach. Der Aktienstratege Christian Schmidt von der Helaba vermutete, "dass sich die Marktteilnehmer im Vorfeld der allmählich Fahrt aufnehmenden US-Quartalsberichtssaison zunächst bedeckt halten".

In der nächsten Woche kommt die Saison der Quartalszahlen in den USA mit Ergebnissen von Schwergewichten wie UnitedHealth, IBM und mehreren Großbanken langsam in Schwung. Der Analyst Jens Klatt vom Broker JFD schließt nicht aus, dass es dann für den Dax statt auf ein neues Rekordhoch zurück auf 13 000 Punkte gehen könnte: "Besonders, wenn die in den kommenden Tagen eingeleitete Berichtssaison die ein der andere Enttäuschung bringt." Zumal die US-Börsen in den vergangenen Monaten von einem Rekordhoch zum nächsten geeilt waren.

Auch der feste Euro sprach am Donnerstag gegen die Aktien der stark exportorientierten deutschen Unternehmen. Er legte zum US-Dollar zu auf 1,2028. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat baldige Änderungen ihrer offiziellen Wortwahl zur künftigen Geldpolitik in Aussicht gestellt. Am Markt wurde dies als Hinweis auf eine künftig möglicherweise weniger lockere Geldpolitik gewertet. Das trieb den Euro nach oben.

Der MDax der 50 mittelgroßen Börsenwerte verlor 0,5 Prozent auf 26 818,23 Zähler. Der Technologie-Index TecDax legte dagegen um 0,11 Prozent auf 2652,63 Punkte zu. Aktien von Bayer gaben leicht nach. Der Pharma- und Agrochemiekonzern hat ein weiteres großes Aktienpaket von Covestro für 1,8 Milliarden Euro verkauft. Dieser Erlös erleichtere den Leverkusenern die Finanzierung der Rekord-Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto, merkte Expertin Anja Euler von der DZ Bank an.

Aber auch für Covestro sei der Anteilsverkauf positiv, so die Analystin. Denn damit verringere sich der Anteil der noch bei Bayer liegenden Covestro-Aktien deutlich. Bayer will sich komplett von der einstigen Kunststoffsparte trennen. Steigt mit den Verkäufen durch Bayer die Zahl der frei handelbaren Covestro-Aktien weiter, dann könnte das Unternehmen in den Dax aufsteigen. Euler riet bei beiden Aktien zum Kauf. Covestro gaben zwar um 0,3 Prozent auf 88,20 Euro nach, lagen damit aber über dem Platzierungspreis von 86,25 Euro je Aktie.

Auf ein Rekordhoch von 56,85 Euro stiegen die Aktien von Hella. Zuletzt gewannen sie 2,3 Prozent auf 56,65 Euro. Der Automobilzulieferer profitierte im ersten Geschäftshalbjahr (Juni bis November) von einer starken Nachfrage nach Lichtsystemen und Elektronik.

Aktien von Südzucker legten um knapp 2 Prozent zu. Eine höhere Umsatzprognose des Zuckerproduzenten für das Gesamtjahr und gute Gewinne im Zuckergeschäft stützten den Kurs.

Bei Nordex gewann die Kurserholung nochmals an Dynamik. Die Aktien des Herstellers von Windkraftanlagen legten um 4,4 Prozent zu. Am Vortag hatte eine Kaufempfehlung von Warburg Research den Kurs bereits kräftig nach oben getrieben.

Daneben sorgten Analystenkommentare für Bewegung: Größter Verlierer im Dax waren SAP , die nach einer Abstufung von "Overweight" auf "Equal-weight" durch Morgan Stanley um 2,7 Prozent nachgaben. Ein positiver Kommentare der Investmentbank Merrill Lynch ließ Aktien von Linde um rund 2 Prozent steigen.

Evonik fielen um 1,6 Prozent zurück, belastet von einer Abstufung auf "Underperform" durch Merrill Lynch. Fraport stiegen um 2,2 Prozent, nachdem die Investmentbank UBS das Votum für die Aktien des Flughafenbetreibers von "Verkaufen" auf "Kaufen" komplett gedreht hatte.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,33 Prozent am Vortag auf 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 140,37 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,01 Prozent auf 163,66 Punkte minimal nach. Der Euro kostete zuletzt 1,2028 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1992 (Dienstag: 1,1932) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8339 (0,8381) Euro gekostet.

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