Wirtschaft

Aktien Europa Schluss: Verluste - Vor dem Wochenende Sicherheit gesucht

09.02.2018, 18:14 Uhr | dpa-AFX

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Branchenweit gab es erneut nur Verlierer, wobei der Finanzsektor Schlusslicht war mit einem Abschlag von 2,01 Prozent. Am stabilsten hielt sich noch der Immobiliensektor, der um 0,36 Prozent nachgab.

Die einzige Aktie mit Kursgewinnen im EuroStoxx war die von L'Oréal. In einem Interview der "Financial Times" hatte Konzernchef Jean-Paul Agon Bereitschaft signalisiert, das 23 Prozent schwere Aktienpaket des Großaktionärs Nestlé zurückzukaufen. Damit könnten die Franzosen ihr Ergebnis je Aktie deutlich nach oben treiben, rechnete Analystin Alicia Forry von Investec vor. Auch mit den Ergebnissen für das vergangenen Jahr und der Aussicht auf eine höhere Dividende überzeugte L'Oréal. CFRA-Analyst Jia Man Neoh, der vor allem die starke Umsatzentwicklung des Konsumgüterkonzerns und auch den optimistischen Ausblick lobte, sprach nun eine Kaufempfehlung für die Papiere aus.

In London sprangen die Anteile des auf Geschäftsreisen spezialisierten Unternehmens Hogg Robinson um knapp 49 Prozent hoch. Die American-Express-Sparte Global Business Travel (GBT) will den britischen Konkurrenten übernehmen. Dessen größte Anteilseigner haben dem Verkauf im Grundsatz bereits zugestimmt. Zugleich soll die SaaS-Sparte von Hogg Robinson (Software as a Service) an den AmEx-Wettbewerber Visa verkauft werden.

In Kopenhagen ging es für die Papiere von Møller-Maersk um moderate 0,1 Prozent abwärts. Der weltgrößte Schifffahrtskonzern hatte seine Jahreszahlen vorgelegt und unter dem Strich einen Verlust von 1,16 Milliarden US-Dollar (rund 950 Millionen Euro) ausgewiesen.

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