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Wirtschaft - Bundesbank: US-Steuerreform dürfte Außenhandelsdefizit erhöhen

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Wirtschaft  

Bundesbank: US-Steuerreform dürfte Außenhandelsdefizit erhöhen

19.02.2018, 12:09 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Steuerreform der US-Regierung wird nach Einschätzung der Bundesbank dem Ziel der amerikanischen Regierung zuwiderlaufen, ihr chronisches Außenhandelsdefizit zu verringern. Der Fehlbetrag in der Leistungsbilanz dürfte infolge der Steuerreform vielmehr deutlich zunehmen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Die Behörde beruft sich dabei auf die Ergebnisse einer Simulationsstudie.

Spiegelbildlich zur Ausweitung des US-Defizits dürften die Außenhandelsüberschüsse der meisten übrigen Volkswirtschaften, darunter Deutschland, steigen. "Die Ausweitung des öffentlichen Defizits in den USA stünde mithin in einem Spannungsverhältnis zu der angestrebten Verbesserung der amerikanischen Außenhandelsposition und dem Abbau globaler Ungleichgewichte", schreibt die Bundesbank. Anstatt eines fiskalischen Stimulus wäre aus dieser Sicht eine Konsolidierung der Staatsfinanzen angezeigt, schreibt die Bundesbank.

Die Ergebnisse der Bundesbank sind im Grunde nicht überraschend. Schon seit längerem weisen Ökonomen darauf hin, dass fiskalische Impulse wie Steuerreduzierungen oder Ausgabenerhöhungen den handelspolitischen Zielen von US-Präsident Donald Trump zuwiderlaufen. Trump will die großen Einfuhrüberschüsse der USA reduzieren, weil er sie für den Abbau vieler inländischer Arbeitsplätze, vor allem in der Industrie, verantwortlich macht. Beschuldigt werden Länder mit hohen Handelsüberschüssen wie China oder Deutschland.

Grundsätzlich geht die Bundesbank davon aus, dass die Steuerreform das US-Wachstum "erheblich verstärken" dürfte, allerdings nur übergangsweise. Ausschlaggebend für das stärkere Wachstum seien eine kräftige Belebung der Investitionstätigkeit und höhere Konsumausgaben. Allerdings hielten diese Effekte nicht lange an und kehrten sich bereits 2020 ins Negative. "Nach zehn Jahren weicht die Wirtschaftsleistung nicht nennenswert von dem Stand ab, der sich bei Fortschreibung der alten Steuervorschriften ergeben hätte."

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