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Wirtschaft  

Bundesbank: Preisübertreibungen am Immobilienmarkt nehmen zu

19.02.2018, 16:03 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach Einschätzung der Bundesbank schießen die Immobilienpreise in deutschen Ballungsräumen weiter in die Höhe. "In Großstädten, in denen bereits zuvor beträchtliche Überbewertungen gemessen wurden, dürften die Preisabweichungen nochmals zugenommen haben", hieß es im Monatsbericht der Zentralbank, der am Montag veröffentlicht wurde. Den Anteil der Preisübertreibungen in den Großstädten beziffern die Experten der Bundesbank auf mittlerweile 35 Prozent.

Generell habe es in Deutschland im vergangenen Jahr eine "erhöhte Preisdynamik bei Wohnimmobilien" gegeben, hieß es im Monatsbericht. Diese sei stärker als durch demographische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt wäre. Nach Einschätzung der Bundesbank tragen die derzeit guten Einkommensaussichten der privaten Haushalte und der robuste Arbeitsmarkt zur kräftigen Nachfrage nach Wohnraum bei.

Dagegen sei von den Hypothekenzinsen kein zusätzlicher Schub bei der Nachfrage ausgegangen. Zwar waren Immobilienkredite auch im vergangenen Jahr günstig. Die durchschnittliche Zinsrate habe jedoch leicht über dem Vorjahresniveau gelegen, schreiben die Bundesbank-Experten.

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, wurden die Mieten in Städten 2017 weiter kräftig erhöht. In städtischen Gebieten bezifferten die Experten die Erhöhung von Mieten bei Neuverträgen auf mehr als sieben Prozent. Dieser Anstieg sei vorwiegend aus Mietanpassungen bei Wiederbezügen zu erklären.

Für die sieben Großstädte Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Köln, München und Stuttgart stellte die Bundesbank einen weiterhin starken Anstieg der Preise für Wohneigentum fest. Sie bezifferte den Zuwachs im vergangenen Jahr auf 9,25 Prozent. Allerdings hat sich die Dynamik in den Metropolen laut Bundesbank etwas abgeschwächt. Die Bundesbank-Experten bezifferten den Rückgang auf 1,75 Prozentpunkte.

Während sich Wohnraum in den Städten "mit mehr oder weniger unvermindertem Tempo verteuert", sieht die Bundesbank für das gesamte Bundesgebiet eine leichte Entspannung. Demnach habe sich der Preisanstieg bei Immobilien in Deutschland "insgesamt etwas ermäßigt".

Generell sieht die Bundesbank aber kein Ende der steigenden Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt. Das Bauen verteuerte sich angesichts voller Auftragsbücher und ausgelasteter Kapazitäten der Branche weiter. "Gleichwohl stellt die kostspielige Ausweitung von verfügbarem Bauland nach wie vor den Hauptengpass bei der Wohnraumausweitung dar", teilte die Bundesbank mit.

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